Die “HNS” im Überblick

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BFS Pflegeassistenz

Märchen und Demenz: Wie passt das zusammen?

 
 
 

Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Pflegeassistenz haben in den vergangenen Wochen ein Angebot zum Thema Märchen vorbereitet, welches sie am 1. Dezember im Rahmen einer Weihnachtsfeier im Teresienhof präsentierten. Das Märchen "Sterntaler" wurde vorgelesen, Märchenkartons vorgestellt und gesungen.

Die Klasse der Herman-Nohl Schule, die sich im zweiten Ausbildungsjahr befindet, hat im vergangenen Schuljahr im Deutschunterricht unter Leitung von Cordula Henke das Thema "Märchen und Demenz" erarbeitet. Viele dieser alten Geschichten werden bis heute erzählt und stellen eine beständige Grundlage für Verfilmungen dar. Sie sind ein Teil unserer Gegenwartskultur.

Märchen wurden zunächst mündlich überliefert, bevor sie durch die Gebrüder Grimm aufgeschrieben wurden. Für die Begleitung von alten Menschen, besonders Menschen mit Demenz, bieten sich Märchen aus verschiedenen Gründen an: Sie sind Alt und Jung bekannt und kennen keine kulturellen Grenzen. Märchen sprechen unterschiedliche Gefühlsebenen an und können Sicherheit vermitteln. Märchen schlagen häufig die Brücke zu Kindheitserinnerungen. Häufig in leichter Sprache erzählt, werden sie von allen verstanden. Nicht nur theoretisch sondern auch praktisch können durch Märchenkartons, ‑puzzles oder ‑plakate unterschiedliche Reize geschaffen werden.

Zum Schluss fanden die Märchenkartons im Teresienhof so guten Anklang, dass die Schüler sie gerne an Bewohner und Bewohnerinnen verschenkten.

Gesund ist bunt — 1. HNS-Gesundheitstag

 
 
 

"Gesund ist bunt" war das Thema des 1. Gesundheitstages an der Herman-Nohl-Schule. Aber warum ist gesund bunt? Gesundheit hat viele Facetten. Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Entspannung sorgen für eine ausgeglichene Balance zwischen Körper, Geist und Seele. Als Kompetenzzentrum für Gesundheits- und Sozialberufe ist die Schule daher genau der richtige Ort, um aktiv etwas für seine Gesundheit zu tun. Demnach konnten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig in Vorträgen und Workshops zu gesundheitsrelevanten Themen informieren. In verschiedenen Gruppen gingen sie u. a. Fragen zum Ernährungsverhalten, zur Stressbewältigung und Suchtproblematik sowie zum gesundheitsorientierten Bewegungs- und Alltagsverhalten nach.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Altenpflege beschäftigten sich beispielsweise mit rückenstärkendem Verhalten in der Pflege. Sie erklärten ihren Gästen, warum ein Rücken überhaupt schmerzt und was denn da genau wehtut. Da es aber nicht mit Reden allein getan ist, demonstrierten die Schülerexperten am Pflegebett, wie man seinen Rücken durch rückengerechte Techniken im Pflegealltag schont. Darüber hinaus leiteten Sie ihre Mitschüler in Übungen zur Kräftigung und Dehnung der Rückenmuskulatur an. Welche Rolle die Hände in der Pflege spielen, und wie man seine Hände gesund erhält, erfuhren die Besucher an ihrer eigenen Haut. Die Berufsfachschule Sozialpädagogik lockte mit Krafttänzen interessierte Besucher in den Musikraum der Schule. Nach so viel körperlicher und geistiger Aktivität sorgten Schülerinnen der Berufsfachschule Ergotherapie für Entspannung und somit für den Erhalt der psychischen Gesundheit. Presseteams aus dem beruflichen Gymnasium dokumentierten den Angebotstag mittels Interviews und Fotoserien.

Die Schülervertretung hatte ergänzend zur Blutspende aufgerufen. Die Auszubildenden zur Medizinischen Fachangestellten unterstützten das Deutschen Roten Kreuz bei der Organisation und Durchführung der Blutspende. Schüler aus der Berufseinstiegsschule sorgten für die kulinarische Verpflegung der Blutspender. Rund 100 Blutkonserven konnte das DRK im Rahmen der Aktion verzeichnen und war mit dem Ergebnis vollends zufrieden.

Gleichzeitig waren die Allgemeinbildenden Schulen in Hildesheim Stadt und Landkreis mit ihren Oberstufenklassen eingeladen, sich über verschiedene Bildungswege zu informieren bzw. durch Mitmachangebote ihre Gesundheit zu stärken. Dieser Einladung folgte beispielsweise die Oskar-Schindler-Gesamtschule, die als fester Kooperationspartner mehrmals im Jahr mit Schülergruppen die Herman-Nohl-Schule besucht.