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Bachelorstudiengang "Bildung
und Erziehung" in Hildesheim Interessante Perspektiven für Fachschulabsolventen im Bereich Sozialpädagogik sowie für bereits berufstätige Erzieherinnen und Erzieher bietet der Studiengang "Bildung und Erziehung" an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim, an dessen Konzeption auch die Herman-Nohl-Schule beteiligt ist. Der jetzt zum Wintersemester 2006/07 startende Bachelorstudiengang qualifiziert für Leitungsfunktionen in unterschiedlichen sozialpädagogischen Einrichtungen und Maßnahmen sowie den verschiedenen Trägerorganisationen, darüber hinaus aber auch etwa für Beratungsfunktionen in diesen Bereichen. Das Studium umfasst sechs Semester und schließt mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab. Grundsätzlich können alle Bewerber mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulzugangsberechtigung in den Studiengang aufgenommen werden. Er richtet sich insbesondere an staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher - vorausgesetzt, die Ausbildung wurde mit einer Gesamtnote von mindestens "gut" (Notendurchschnitt bis 2,4) abgeschlossen. Durch Teilnahme an einer Einstufungsprüfung können
Erzieherinnen und Erzieher das Studium bereits im 3. Fachsemester beginnen;
in der Aufbauphase des Studiengangs ist dieser Zugang obligatorisch (hier
herunterladen: Konzipiert wird der neue Studiengang von einer Arbeitsgruppe, der neben Mitarbeitern der HAWK aus den Feldern der Sozialen Arbeit und der Gesundheitsberufe auch Lehrende der Fachschulen angehören. Dass die Alice-Salomon-Schule Hannover und die Herman-Nohl-Schule Hildesheim als Kooperationspartner auftreten, belegt den Anspruch, die Durchlässigkeit von Fachschul- und Hochschulausbildung und die Verzahnung von Ausbildung und Forschung voranzutreiben. Bei der Erarbeitung des Profils finden sowohl bildungs- als auch arbeitsmarktpolitische Aspekte Berücksichtigung. So geht es einerseits darum, einen Beitrag zur weiteren Professionalisierung der Bildungs- bzw. Erziehungsarbeit mit Kindern zu leisten - und das ausdrücklich nicht nur im Elementarbereich. Zugleich geht es aber auch darum, die Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen in einem typischen Frauenberuf zu verbessern. Nicht zuletzt deshalb soll das Studium auch berufsbegleitend absolviert werden können.
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