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Achtung vor dem Anderen
[06.06.2007] Als "integrative Disko" war sie angelegt, die Riesenparty, die Ende November letzten Jahres das Foyer der Herman-Nohl-Schule in bunte Lichter und heiße Rhythmen tauchte. Die jugendlichen Gäste waren aus den verschiedenen Hildesheimer Behinderteneinrichtungen zur Steuerwalder Straße gekommen, um sich gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der beiden Fachschulklassen Sozialpädagogik tanzend über körperliche und geistige Unterschiede hinwegzusetzen. Für dieses Projekt wurde die Herman-Nohl-Schule jetzt vom gleichnamigen Verein als "Wert(e)volle Schule" ausgezeichnet: In einer Feierstunde im Kreishaus nahm Projektleiterin Heike Breitenbach die Urkunde für die Herman-Nohl-Schule entgegen. Ein Schuljahr lang dürfen sich ausgezeichnete Schulen mit dem Logo schmücken. Unterstützt von einem Beirat, dem etwa Vertreterinnen und Vertreter des Niedersächsischen Kultusministeriums, der Ev. Landeskirche Hannovers und des Kath. Bistums Hildesheim angehören, will der Verein "Wertevolle Schule" e.V. Schulen fördern, die ihre Schüler anhalten, dem anderen Menschen mit Achtung und Respekt zu begegnen, die, so Landessuperintendent Eckhard Gorka, "in der Schule eine Atmosphäre schaffen, die wir in der Gesellschaft dringend brauchen." Ebenfalls für wert(e)volle Projekte ausgezeichnet wurden folgende Schulen in Hildesheim und Umgebung: Grundschule Pfaffenstieg, Ganztagsschule Drispenstedt, Astrid-Lindgren-Schule Elze, Grundschule Hüpede, Friedrich-Busse-Schule Sibbesse, Johannesschule, Grundschule Nordstemmen, Luise-Scheppler-Schule, Anne-Frank-Schule, Albert-Schweitzer-Schule Sarstedt, Geschwister-Scholl-Schule, Realschule Söhlde, Molitorisschule Harsum, Renataschule, Scharnhorstgymnasium, Bischöfliches Gymnasium Josephinum, Gymnasium Himmelsthür.
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