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¡Viva España!
So ganz spanisch kommt ihnen das Land nicht mehr vor. Immerhin haben sie regelmäßig drei Stunden Spanischunterricht in der Woche genießen können — aus erster Hand natürlich, bei Cristina Garcia-Galvo nämlich, der spanischen Assistenz–Lehrkraft an der Herman-Nohl-Schule. Deshalb dürften sie jetzt im Gastland nicht ganz "sprachlos" sein, zumal sie dort auch erst noch an einem Intensiv-Sprachkurs teilnehmen. Die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Schüler der Berufsfachschule Sozialpflege und der Fachschule Heilerziehungspflege sowie der Fachschule Sozialpädagogik, also angehende Heilerziehungspfleger bzw. Erzieher. Entsprechend ihrer Ausbildungsgänge arbeiten sie anschließend in Einrichtungen der Heilerziehungspflege und der Altenpflege sowie in Kindertagesstätten.
Seit der ersten Beteiligung der Herman-Nohl-Schule an dem EU-Programm im Schuljahr 2007/08 haben sich die Kontakte zu einer Schule in Ronda (Andalusien), die ähnliche Schwerpunkte wie die Herman-Nohl-Schule hat, vertieft. So konnten im vergangenen Herbst erstmals auch drei spanische Schülerinnen sozialpädagogische Praktika in Hildesheimer Einrichtungen absolvieren: Rocio Sedeno Juarros und Desiree Lozano Santos in der Werkstatt Hildesheim der Lebenshilfe, Carolina Barbero Ramirez und Lola Valdelomar Garcia im Johannishof, einer Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung. Zu Hause machen die Mädchen eine Berufsausbildung im Instituto de Educacion Secundaria Perez de Guzman, eben der Partnerschule in Ronda. Sie werden dort an der Fachschule für Sozial- und Pflegeberufe in "Integracion Social" ausgebildet. Im zweiten Jahr haben sie mehrere Praktika zu absolvieren. Eines davon machten sie in Hildesheim.
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