Schulprofil:  
  ProReKo — Projekt Regionales Kompetenzzentrum  
 

Mit der dynamischen Entwicklung Schritt halten
Herman-Nohl-Schule entwickelte sich als regionales Kompetenzzentrum für Gesundheit, Pflege und Sozialwesen. Als eine von 19 Modellschulen in Niedersachsen war sie von Anfang an am Projekt Regionale Kompetenzzentren — kurz ProReKo — des Niedersächsischen Kultusministeriums beteiligt.

 

17. Juni 2008 — Als Anerkennung für fünf Jahre ProReKo-Engagement empfängt Schulleiter Jens Harms eine Urkunde aus der Hand von Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann. Mit Harms freut sich Siegmar Howind vom Landkreis Hildesheim als Vertreter des Schulträgers.

 
   
 
26. Juni 2008 — Und noch einmal landespolitische Prominenz: Zur schulinternen Feier begrüßt Schulleiter Harms Finanzminister Hartmut Möllring in der Herman-Nohl-Schule.  
   
 
Fünf Jahre ProReKo! Die Leiterin des Qualitätsmanagements der Herman-Nohl-Schule, Cornelia Mätzing, wirft einen Blick zurück.  
   
 
Die Schulband sorgt für den musikalischen Rahmen.  
   

Projekt Regionale Kompetenzzentren — dieser größte bisher vom Land Niedersachsen aufgelegte Schulversuch verfolgte eine grundlegende Reformierung der berufsbildenden Schulen. Nach fünfjähriger Laufzeit fand er im Sommer 2008 seinen feierlichen Abschluss (siehe Fotos).

Die berufsbildenden Schulen haben sich generell der Lebenswirklichkeit zu stellen. Bedingt durch den grundlegenden Strukturwandel der gesamten Wirtschafts- und Arbeitswelt sind daher für die berufsbildenden Schulen zunehmend komplexere Anforderungen zu erfüllen. Die Erfüllung ihres Auftrages kann ihnen nur gelingen, wenn sie grundlegend modernisiert werden. Sie müssen in die Lage versetzt werden, sich selbst weiter zu entwickeln. Dies stellt neue organisatorische, kooperative, personelle und curriculare Anforderungen an die berufsbildenden Schulen.

Die Herman-Nohl-Schule hat sich zu einem regionalen Kompetenzzentrum für die Bereiche Gesundheit, Pflege und Sozialwesen entwickelt. Vor allem ging es — und dieser Prozess wird systematisch weitergeführt werden müssen — darum, die Schule im steten Austausch mit den betreffenden Einrichtungen und Betrieben der Region zu einem kundenorientierten Dienstleister der beruflichen Bildung im Bereich Gesundheit und Soziales zu machen. Denn auch in diesen Berufsfeldern gilt es, mit der dynamischen Entwicklung der Arbeitswelt Schritt zu halten. Einmal gelernt heißt in der heutigen Zeit eben noch lange nicht "ausgelernt".

Der Bedarf ist da, wie beispielsweise folgende Trends zeigen:
• Der geplante Ausbau von Kindertagesstätten und Betreuungsangeboten an Schulen verlangt nach — immer besser — qualifizierten Erzieherinnen und Erziehern.
• Die zunehmende Heterogenität der modernen Gesellschaft, geprägt von unterschiedlichsten Lebensformen, macht vermehrte Integrationsanstrengungen notwendig.
• Der wachsende Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung erfordert qualifizierte Fachkräfte für Versorgung, Betreuung und Pflege.

Gestützt wird der schulische Entwicklungsprozess durch ein verändertes System von Schulmanagement und Personalsteuerung, das der Schule eine größere Selbstständigkeit ermöglicht. Bestandteil des Schulversuchs ist aber auch die systematische Qualitätssicherung nach EFQM-Standard und die kritische Auswertung der geleisteten Arbeit [siehe dazu Vortrag der HNS-Qualitätsmanagerin Cornelia Mätzing].

Fotos:
Multi-Media Berufsbildende Schulen Hannover (1)
Udo Mach-Fischer (3)

Interner Link:
Vortrag der HNS-Qualitätsmanagerin Cornelia Mätzing

Weiterführende Links [extern]:
Homepage "ProReKo" des Niedersächsischen Kultusministeriums

Homepage des deutschen EFQM-Centers