Die “HNS” im Überblick

Vom Berufseinstieg zur Berufsausbildung im Bereich Gesundheit, Pflege oder Soziales! Vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur! Mehr oben unter "Bildungswege"!

Fachschule Sozialpädagogik

Die fachschulische Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher führt innerhalb von zwei Jahren nicht nur zu einem hochqualifizierten Beruf, sondern auch zur Fachhochschulreife. Aufgrund der Kooperation mit der Hildesheimer Fachhochschule bestehen dort für Absolventen attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten.

     
   

Berufsinformationen
der Bundesagentur für Arbeit:

Informationsblatt des
Nds. Kultusministeriums:

Erzieherinnen — und immer häufiger auch Erzieher — sind vor allem in der frühkindlichen Bildung und Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Heimerziehung tätig. Ihre verantwortungsvolle Aufgabe besteht darin, Kinder und Jugendliche in ihrer körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung fördernd zu unterstützen. Zu Eltern bzw. Erziehungsberechtigten halten sie engen Kontakt und stehen diesen beratend zur Seite.

Diese Aufgabe setzt voraus, das Befinden und Verhalten der Betreuten nach pädagogischen Gesichtspunkten zu beobachten und zu analysieren. Es gilt, sich zunächst ein Bild vom Entwicklungsstand des Kindes oder Jugendlichen zu machen, um darauf aufbauend einen individuellen Erziehungsplan erstellen zu können. Die ergriffenen Maßnahmen und deren Ergebnisse werden nicht nur kontinuierlich dokumentiert, sondern vor allem auch ständig — oft im Team — reflektiert, gegebenenfalls zusammen mit anderen Fachkräften.

Unterricht und praktische Ausbildung

Der allgemeinbildende Unterricht umfasst folgende Fächer:

  • Deutsch / Kommunikation
  • Fremdsprachen / Kommunikation
  • Mathematik
  • Politik
  • Religion
  • Naturwissenschaft

Da die Fachschule Sozialpädagogik an dem Schulversuch zur Modularisierung der Erzieherausbildung in Niedersachsen teilnimmt, wird der berufsbezogene Unterricht in Modulen erteilt. Die Module decken folgende Lerngebiete ab:

  • Berufsrolle und Konzeption
  • Zielgruppenorientierte Arbeitsprozesse
  • Sozialpädagogische Beziehungsgestaltung
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit

Hinzu kommen Wahlpflicht- bzw. optionale Lernangebote, die besondere, separat zertifiziert Qualifikationen vermitteln. Beispiele für solche Angebote sind:

  • Inklusion
  • Theater- und Tanzpädagogik

Die praktische Ausbildung findet in sozialpädagogischen Einrichtungen unter Anleitung und Begleitung der Fachlehrkräfte der Fachschule Sozialpädagogik statt. Sie umfasst 16 Wochen im Ausbildungsgang.

Abschluss und Perspektiven

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule Sozialpädagogik ist man berechtigt, die Berufsbezeichnung "staatlich anerkannte Erzieherin / staatlich anerkannter Erzieher" zu tragen.

Zugleich erwerben die Absolventen die Fachhochschulreife, mit der bundesweit ein Fachhochschulstudium jeglicher Fachrichtung aufgenommen werden kann. Außerdem erhalten sie auch die — allerdings auf Niedersachsen beschränkte — Hochschulzugangsberechtigung. Aufgrund der Modularisierung der Erzieherausbildung und entsprechender Vereinbarungen mit der Fachhochschule Hildesheim kann das Studium im dort angebotenen Bachelor-Studiengang "Bildung und Erziehung" nach Teilnahme an einer Einstufungsprüfung bereits im 3. Fachsemester begonnen werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen steht den Fachschulabsolventen auch die Berufsoberschule Gesundheit und Soziales offen, die in einem Jahr (Klasse 13) zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) führt.

Nach mindestens einjähriger Berufstätigkeit als Erzieher/in ist außerdem eine Weiterbildung an der Fachschule Heilpädagogik möglich.

Aufnahmevoraussetzungen

In die Fachschule Sozialpädagogik kann nur aufgenommen werden, wer…

  • über den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) verfügt
    und
  • die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in“ mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik besitzt und im Abschlusszeugnis mindestens befriedigende Leistungen im Fach Deutsch, im berufsbezogenen Lernbereich Theorie und im berufsbezogenen Lernbereich Praxis erreicht hat
    oder
  • eine gleichwertige, für die Fachrichtung einschlägige Berufsausbildung aufweist
    oder
  • den erfolgreichen Besuch des Beruflichen Gymnasiums – Gesundheit und Soziales – mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik oder einen pädagogischen Hochschulabschluss
    und
    a) einen von der Schule oder Hochschule begleiteten Praxisanteil von mindestens 600 Zeitstunden in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern, der in dem Profilfach Praxis, einem Betriebspraktikum oder einem Praktikum erbracht wurde,
    oder
    b) eine mindestens einjährige für die Fachrichtung einschlägige Vollzeittätigkeit nachweist.

Absolventen der Berufsfachschule Sozialassistent/in mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik, die den erforderlichen Notendurchschnitt nicht erreicht haben, können in die Fachschule Sozialpädagogik aufgenommen werden, wenn sie…

In den beiden letztgenannten Fällen hat die aufnehmende Fachschule festzustellen, dass der erreichte Bildungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit erwarten lässt.

Die genauen Bestimmungen können Sie der Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10. Juni 2009 entnehmen:

Kosten der Ausbildung

Als öffentliche Einrichtung erhebt die Herman-Nohl-Schule kein Schulgeld.

Die Ausbildungsmaßnahme ist vom Arbeitsamt gemäß den Bestimmungen des Arbeitsförderungsgesetzes (AFG) anerkannt. Wegen der Klärung einer Umschulungsgenehmigung sollte man sich spätestens drei Monate vor Ausbildungsbeginn mit der Arbeitsagentur in Verbindung setzen. Ggf. besteht auch eine Unterhaltsförderungsmöglichkeit nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

Anmeldung

Bewerbungen zur Aufnahme in die Fachschule Sozialpädagogik sind fortlaufend bis zum 28. Februar des jeweiligen Kalenderjahres an die Herman-Schule zu richten. Später eingehende Bewerbungen können nur im Rahmen noch freier Schulplätze berücksichtigt werden.

Fügen Sie bitte Ihrem Bewerbungsschreiben folgende Unterlagen bei:

  • Anmeldebogen
  • 1 Lichtbild
  • tabellarischer Lebenslauf
  • beglaubigte Kopien Ihrer Zeugnisse
  • ggf. beglaubigte Kopien Ihrer Berufsausbildungs- und Arbeitsnachweise

Wichtiger Hinweis: Gegenwärtig können Bewerbungen leider nicht online entgegen genommen werden. Schicken Sie uns Ihre Unterlagen also bitte per Post zu oder bringen Sie sie persönlich vorbei!

Beratung

Bei Bedarf ist nach vorheriger Terminabsprache eine individuelle Beratung in der Schule möglich.

Kontakt

Ruth Schwake
Telefon: 05121/7680-32
Telefax: 05121/7680-66
E-Mail: Schwake@Herman-Nohl-Schule.de

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60 Reaktionen auf diesen Artikel

  • Luisa sagt:

    Wenn ich bereits die Fachhochschulreife im Schwerpunkt Sozialpädagogik nachweisen kann (ebenfalls an der Herman-Nohl-Schule erworben), könnte ich mich dann direkt für die Fachschule Sozialpädagogik bewerben?

    • Moderator sagt:

      Nein, ganz so schnell geht´s leider nicht, da in der fachschulischen Ausbildung zum Teil andere Kompetenzen vorausgesetzt werden, als Sie sie mit der Fachhochschulreife erworben haben. Zuvor, bevor Sie in die Fachschule Sozialpädagogik aufgenommen werden können, müssten Sie die zweite Klasse der Berufsfachschule Sozialassistenz besuchen – aber eben nur die zweite, nicht auch die erste!

  • Svenja sagt:

    Eine Frage zu folgendem Zitat:
    “den erfolgreichen Besuch des Beruflichen Gymnasiums – Gesundheit und Soziales – mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik oder einen pädagogischen Hochschulabschluss
    und …”
    Also auch Absolventen des beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales müssen eine der darauf folgenden Optionen erfüllt haben?

    • Moderator sagt:

      Eine klare Frage erfordert eine klare Antwort: Ja, so ist es, tatsächlich müssen Sie in geeigneter Weise nachweisen, über profunde Praxiserfahrungen zu verfügen!
      Bei weiteren Unklarheiten in diesem Zusammenhang dürfen Sie sich übrigens gerne an unsere Abteilungsleiterin Ruth Schwake wenden (siehe oben unter Kontakt).

  • Ines sagt:

    Ich verstehe das mit den Zugangsvoraussetzungen immer nicht ganz. Was ist mit Absolventen eines Gymnasiums – kein Fachgymnasium – sondern staatlich anerkannte 12. bzw. 13. Klasse? Wenn man sein Abitur erfolgreich erworben hat, muss man dann trotzdem bei Null – Sozialassistent Klasse 1 – anfangen, oder hat man mit Abitur einen Startvorteil in der Berufsausbildung erlangt?

    • Moderator sagt:

      Wenn Sie über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen, also das Abitur gemacht oder die Fachhochschulreife erlangt haben, können Sie zumindest in Klasse 2 der BFS Sozialassistenz starten. Um jedoch gleich in der Fachschule Sozialpädagogik aufgenommen werden zu können, müssten Sie fachrelevante Theoriekenntnisse im Bereich Pädagogik/Psychologie und darüber hinaus Praxiserfahrungen von mindestens 600 Zeitstunden in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern nachweisen. In Ihrem Falle dürfte, wenn Ich Ihre Frage richtig interpretiere, die erste Variante zutreffen, so dass Ihr “Startvorteil” ein Jahr betrüge.

  • Anja sagt:

    Gibt es die Möglichkeit, die Ausbildung berufsbegleitend bzw. an der Abendschule zu absolvieren?

  • Lisa sagt:

    Kann man sich für dieses Jahr eigentlich noch bewerben oder sind alle Plätze vergeben? Ich weiß, es ist sehr kurzfristig, und eigentlich mache ich auch schon eine Ausbildung; aber im Moment sehe ich mich nach Alternativen um.

    • Moderator sagt:

      Auf welchen Bildungsgang bezieht sich Ihre Frage? Eine Aufnahme in der Fachschule Sozialpädagogik setzt ja eine Ausbildung als Sozialassistentin voraus. In diesem Ausbildungsfeld sind die Plätze tatsächlich vergeben. Doch kann sich in allen Bereichen manchmal noch etwas dadurch tun, dass Bewerber abspringen. Den aktuellen Stand kennt immer unser Sekretariat (05121/7680-0) am besten.

  • An-Maria sagt:

    Ich wollte mal fragen, wann man mit einer Aufnahmebestätigung oder mit einer Absage rechnen kann für die Ausbildung zum Erzieher für dieses Jahr.

    • Moderator sagt:

      Oh, Sie haben noch keine Nachricht erhalten? Für den Fall, dass da bei uns oder bei der Post (Streik?) oder andernorts etwas schiefgelaufen sein sollte, rufen Sie doch bitte bei uns im Sekretariat an. Hier die Nummer: 05121/7680-0.

  • Mara sagt:

    Wenn ich bereits die Fachhochschulreife besitze, müsste ich dann trotzdem alle (oben aufgelisteten) Fächer belegen oder gibt es dafür eine extra Regelung?

  • Stefan sagt:

    Wollte einmal nachfragen, ob der in NRW erworbene Abschluss “Staatl. gepr. Kinderpfleger/in” eine dem „Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in“ mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik für die Fachrichtung gleichwertige einschlägige Berufsausbildung darstellt?

    • Moderator sagt:

      Ihre Anfrage wurde weitergeleitet. Antwort bald an dieser Stelle.
      Danke für Ihre Geduld!

      • Ruth Schwake sagt:

        Der in NRW erworbene Abschluss zur Kinderpflegerin/er ist dem Sozialassistenten nicht gleichgesetzt, da die Eingangsvoraussetzungen verschieden sind. Für die BFS Kinderpflege ist der Hauptschulabschluss nötig, für die BFS Sozialassistenten der Realschulabschluss.
        MfG
        Ruth Schwake Abteilungsleiterin

  • Johanna sagt:

    Wie sind die Unterrichtszeiten? Zu welchen Zeiten muss ich in der Schule anwesend sein?

    • Moderator sagt:

      Der Untericht beginnt immer um 7.55 Uhr. Der Schultag umfasst dann 6 Unterrichtsstunden (bis 13.05 Uhr) oder 8 Unterrichtsstunden (bis 14.55 Uhr). Hinzu kommen an einem Nachmittag in der Woche praktische Ausbildungsstunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung (siehe oben).

  • Hannah sagt:

    Ich hätte eine Frage bezüglich der Anmeldung an der Fachschule Sozialpädagogik. Ich bin zur Zeit in der Sozialassistent/in Klasse 2 einer anderen Berufsfachschule…

  • Julia sagt:

    Ich habe eine wichtige Frage zu dieser Ausbildung an Ihrer Schule: Kann man an dieser Schule die Ausbildung berufsbegleitend, bzw. in der Abendschule machen?

    • Moderator sagt:

      Es tut mir Leid, dass ich erst jetzt reagieren kann, da über die Osterferien dringende Serverarbeiten durchgeführt werden mussten.

      Nein, leider ist die Erzieherausbildung bei uns nicht berufsbegleitend möglich. Aber scrollen Sie auf dieser Seite mal weiter runter zu der Anfrage und den Antworten vom 9. bzw. 28. Januar! Vielleicht können Sie mit den Hinweisen etwas anfangen.

  • Lara-Sophie sagt:

    Ich habe im Januar dieses Jahres meinen Abschluss zur Industriekauffrau erworben. Da ich mich in diesem Job nicht wohl fühle und mein größter Wunsch immer schon die Arbeit mit Kindern war, möchte ich gerne eine Ausbildung zur Erzieherin erwerben. Meine Frage: Muss ich 4 Jahre die Ausbildung machen oder besteht die Chance, dass ich aufgrund meiner vorherigen Ausbildung verkürzen kann?

    • Moderator sagt:

      Grundsätzlich erfüllen Sie damit nicht die Voraussetzungen für den Einstieg in Klasse 2. Doch kann die Frage letztlich nur ganz individuell von unserer Abteilungsleiterin beantwortet werden, deren Kontaktdaten Sie oben finden.

  • Lina sagt:

    Also ich verstehe nicht, warum mein Beitrag hier nicht erscheint? Ich habe schon vor einem Monat hier reingeschrieben, aber meine Frage wurde immer noch nicht beantwortet…:(

  • Franziska sagt:

    Ich habe jetzt zwei Jahre ein FSJ gemacht, aber keine Sozialassistenten-Ausbildung. Würde das schon reichen, um für die Erzieherschule zugelassen zu werden?

    • Moderator sagt:

      Nein, damit werden Sie die Voraussetzungen noch nicht erfüllen. Doch unter Umständen besteht die Möglichkeit, gleich in Klasse 2 der Berufsfachschule Sozialassistenz einzusteigen. Setzen Sie sich zur Klärung Ihres speziellen Falles mit unserer Abteilungsleiterin, Frau Schwake (siehe oben unter “Kontakt”) in Verbindung.

  • Lara sagt:

    Kann man auch nur bis zur Erzieherin lernen? Ich möchte mich nur die vier Jahre ausbilden lassen.

    • Moderator sagt:

      Es ist mir nicht ganz klar, was Sie meinen. Falls Sie die Option ansprechen, anschließend zu studieren, ist meine Antwort: Natürlich können Sie Ihre Ausbildung mit der staatlichen Anerkennung als Erzieherin beenden!

  • Oyunzul.E sagt:

    Ich interessiere mich für eine Ausbildung als Erzieherin bei Ihnen. Und dazu hätte ich gerne paar Fragen. Ich komme aus der Mongolei und habe ein Germanistikstudium abgeschlossen. Ich habe zwei Jahre bei österreichischen und deutschen Familie als Kindermädchen gearbeitet. Dadurch habe ich grosses Interesse daran, mit Kindern zu arbeiten. Ich habe mich auf Ihrer Website informiert. Aber ich habe leider nicht gefunden, welche Unterlagen Sie von Ausländern brauchen, um sich zu bewerben.
    Ich würde mich sehr freuen auf Ihre Rückmeldung.

    • Moderator sagt:

      Leider ist Ihre Frage nicht mit ein oder zwei Sätzen zu beantworten. Bitte wenden Sie sich deshalb an unsere Verwaltungsleiterin, Frau Petra Harenberg (Kontaktdaten hier). Sie wird sich darum kümmern, die Gleichwertigkeit Ihrer Schul- und Universitätsabschlüsse festzustellen. Viel Glück!

  • Lara sagt:

    Bis wann kann man sich bewerben für 2014?

  • Lina sagt:

    Haben sich die Anmeldeformulare geändert? Oben auf dem Anmeldeformular steht: Aufnahmevoraussetzung Abschluss im Durchschnitt 3 oder besser. Es können aber doch auch Bewerber aufgenommen werden, die den Durchschnitt nicht haben, aber ein Jahr in dem Beruf gearbeitet haben, oder?
    Sind das schon die Formulare für das Schuljahr 14/15? Das Formular für das Führungszeugnis ist noch von diesem Schuljahr, wann werden die aktuellen eingestellt?
    Und letzte Frage:) Wann kann man einen Termin bei Frau Schwake machen?

    • Moderator sagt:

      Es bleibt dabei, dass sich für die Erzieherinnenausbildung auch Sozialassistentinnen bewerben können, die im Abschlusszeugnis nicht den geforderten Notenschnitt erreicht, dafür aber eine mindestens einjährige für die Fachrichtung relevante Berufstätigkeit ausgeübt oder etwa ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer einschlägigen Einrichtigung absolviert haben. Allerdings wird man dann noch zu einem Kolloquium gebeten, d.h. zu einer Art fachlichem Bewerbungsgespräch. Zu diesem Gesprächstermin wird man schriftlich eingeladen.
      Stimmt: Auf unserer Internetseite finden sich noch die Führungszeugnisvordrucke für das bereits laufende Schuljahr; die Formulare für das Schuljahr 2014/15 werden ab November oder Anfang Dezember verfügbar sein. Dennoch kann man sich bereits jetzt bewerben und das Führungszeugnis nachreichen.

  • Heike sagt:

    Kann man auch mit der Fachhochschulreife (nur schulischer Teil) direkt in die Fachschule starten oder braucht man dafür die allgemeine Hochschulreife? Es handelt sich um die am Beruflichen Gymnasium Schwerpunkt Sozialpädagogik erworbene Fachhochschulreife.

    • Moderator sagt:

      Ganz genau ist das gesetzlich nicht geregelt, so dass die aufnehmende Schule einen gewissen Spielraum hat. Festgelegt im Schulgesetz ist jedoch, dass Bewerberinnen bzw. Bewerber neben dem schulischen Abschluss
      a) einen von der Schule oder Hochschule begleiteten Praxisanteil von mindestens 600 Zeitstunden in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern, der in dem Profilfach Praxis, einem Betriebspraktikum oder einem Praktikum erbracht wurde,
      oder
      b) eine mindestens einjährige für die Fachrichtung einschlägige Vollzeittätigkeit
      nachweisen können.
      Wenn eine dieser beiden Bedingungen gegeben ist, sollten Sie sich von unserer Abteilungsleiterin, Frau Ruth Schwake (siehe oben unter “Kontakt”), beraten lassen.

  • Elisabeth N. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Auftritt ihrer Ausbildungsstätte sowie ihre positive Reputation haben das Interesse für eine Ausbildung zum Erzieher in ihrer Institution bei mir geweckt….

    Mit freundlichen Grüßen

    Elisabeth N.

    • Moderator sagt:

      Liebe Elisabeth N.,

      vielen Dank für Ihr Interesse an der Ausbildung zur Erzieherin an unserer Fachschule. Da Ihre Anfrage persönliche Informationen enthält, habe ich sie hier nur gekürzt veröffentlicht, um Ihnen stattdessen per Mail zu antworten. Schauen Sie also bitte in Ihr Postfach!

  • Lisa sagt:

    Ich bin Sozialassistentin, habe aber in den wichtigen Fächern einen Durchschnitt von 4,0, obwohl man ja einen Durchschnitt von 3,0 bräuchte, um die Erzieherausbildung zu machen. Nun ist meine Frage: Ich mache momentan ein FSJ in einem heilpädagogischen Kindergarten; könnte es trotzdem gehen, dass mich die Schule annimmt, oder ist es besser erstmal ein Fachabi zu machen (Fachoberschule Gesundheit & Soziales – Schwerpunkt Sozialpädagogik)? Sind denn die Chancen dann besser, wenn ich Fachabi habe, dass die Schule mich in die Erzieherklasse aufnimmt?

    • Moderator sagt:

      Ob Ihre praktischen Erfahrungen, die Sie jetzt im FSJ sammeln, den nicht ausreichenden Notendurchschnitt in den entscheidenden Fächern ausgleichen können, liegt im Ermessen der aufnehmenden Fachschule. Der erfolgreiche Besuch der Fachoberschule ist übrigens ebenfalls keine Garantie für die Aufnahme in die Fachschule Sozialpädagogik. Sollten Sie in Fächern wie Deutsch, Englisch oder Mathematik größere Schwächen haben, wäre davon eher abzuraten, da die Anforderungen doch auf höherem Niveau liegen; schließlich geht es hier um den Erwerb der Fachhochschulreife, also der Studierfähigkeit. Am besten, Sie lassen sich von unserer Abteilungsleiterin (siehe oben unter “Kontakt”) beraten, welcher Weg der sinnvollere ist.

    • Jenny sagt:

      Ich habe bereits meine Ausbildung zur Sozialassistentin absolviert, habe aber auch keinen Durchschnitt von 3,0 erreichen können. Wie ich es aber in den Aufnahmevoraussetzungen gelesen habe, besteht auch die Möglichkeit aufgenommen zu werden, wenn man die 12. Klasse erfolgreich besucht hat. Heißt erfolgreich einen Durchschnitt von 3,0? Bei 3,0 lag der Durchschnitt nicht, aber ich habe trotzdem mein Abitur. Kann ich trotzdem in die Erzieherklasse aufgenommen werden? Und dann habe ich auch nochmal eine andere Frage: Und zwar würde ich mich gerne parallel für zwei Ausbildungen bewerben, ist dies möglich?

      • Moderator sagt:

        Sie haben als ausgebildete Sozialassistentin also die 12. Klasse der Fachoberschule besucht und mit der Fachhochschulreife abgeschlossen? Dann haben Sie — unabhängig vom Notenschnitt — tatsächlich die Möglichkeit, sich an der Fachschule Sozialpädagogik zu bewerben; aber auch in Ihrem Fall gilt, dass die Leitung der Fachschule festzustellen hat, ob der erreichte Bildungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit erwarten lässt. Die gleichzeitige Bewerbung an einer unserer anderen Schulformen ist leider grundsätzlich nicht möglich. Auch Ihnen deshalb die Empfehlung, sich bei unserer Abteilungsleiterin beraten zu lassen.

  • Uwe sagt:

    Mein Berufswunsch wäre es, trotz meiner 48 Jahre, Erzieher zu werden. Ich habe zwei Ausbildungen: eine einjährige Ausbildung zum Krankenpflegehelfer und eine Ausbildung zur Lagerfachkraft für Logistik-Management. Da ich durch meine sechsjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit eine Ausbildung zur Leiterschaft der Christlichen Pfadfinder absolviert habe, bin ich auf den Gedanken gekommen, eine Ausbildung zum Erzieher zu machen. Dieser Gedanke wurde durch meine Mitarbeiter so wie auch durch Eltern gestärkt. Selbst bin ich verheiratet und habe vier Kinder. Habe ich da noch Chancen?

    • Moderator sagt:

      Ob Sie Chancen haben, für die Erzieherausbildung zugelassen zu werden, ist nicht so sehr eine Frage des Alters. Vielmehr muss abgeklärt werden, welche schulgesetzlichen Voraussetzungen Sie erfüllen. Bitte wenden Sie sich per E-Mail oder telefonisch an Frau Ruth Schwake (siehe oben unter “Kontakt”), um sich persönlich beraten zu lassen.

  • Sabine sagt:

    Gibt es noch die Möglichkeit, die Ausbildung zur Erzieherin berufsbegleitend anzustreben???

    • Moderator sagt:

      Bei uns an der HNS gibt es diese Möglichkeit leider nicht. Aber scrollen Sie auf dieser Seite mal weiter runter zu der Anfrage und den Antworten vom 9. bzw. 28. Januar! Vielleicht können Sie mit den Hinweisen etwas anfangen.

  • Pia Zinser sagt:

    Welche Noten brauche ich, wenn ich den Abschluss Sozialassistentin nur bestehen will, und hinterher nicht weiter Erzieherin machen will?

    • Moderator sagt:

      In der Regel gilt, dass die Durchschnittsnote in den verschiedenen Lernfeldern mindestens ein “Ausreichend” ergibt. Doch genaue Informationen zu den Lernbereichen in der BFS Sozialassistenz und den dort zu erbringenden Leistungen holen Sie bitte per Mail oder telefonisch bei der oben genannten Kontaktlehrkraft ein. Überhaupt klingt Ihre Anfrage so, als seien Sie gedanklich sehr mit den Möglichkeiten weiterer Ausbildungs- bzw. Bildungwege beschäftigt. Da empfiehlt sich auf jeden Fall, sich persönlich beraten zu lassen: bei uns – vielleicht aber auch im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Arbeitsagentur Hildesheim (Am Marienfriedhof 3).

  • Vanessa sagt:

    Ich wollte wissen, ob man die Ausbildung mit einem Fachhochschulabschluss verkürzen kann und wie man sich während der Ausbildung finanziert, da BAföG für mich nicht in Frage kommt.

    • Moderator sagt:

      Ihr Hauptproblem scheint die Finanzierung Ihres Lebensunterhaltes zu sein. Da wird eine ganz individuelle Lösung gefunden werden müssen, die sich nur im Gespräch entwickeln lässt. Wenden Sie sich deshalb bitte nach den Herbstferien, also ab nächste Woche, an die oben angegebene Kontaktadresse.

  • Nico sagt:

    Mit welchem Notendurchschnitt habe ich die Ausbildung zum Sozialassistenten denn noch bestanden? Aufnahme an der Fachschule Sozialpädagogik mit 3, das weiß ich. Wenn ich jetzt aber z.B. in der Praxis eine 4 habe, bekomme ich zwar den Abschluss, kann aber nicht zur Fachschule, sondern zur Fachoberschule, richtig?

    • Moderator sagt:

      Sie haben die Aufnahmevoraussetzungen richtig verstanden: Die Ausbildung zum Sozialassistenten muss mit mindestens befriedigenden Leistungen im Fach Deutsch, im berufsbezogenen Lernbereich Theorie und im berufsbezogenen Lernbereich Praxis abgeschlossen werden, um in die Fachschule Sozialpädagogik übertreten zu können; ausreichende Leistungen in Praxis reichen tatsächlich nicht aus!

      Sollten Sie also diese Hürde nicht schaffen bzw. geschafft haben, bleiben folgende Wege: Mindestens ein Jahr in einem für die Fachrichtung einschlägigen Berufsfeld arbeiten oder die Klasse 12 der Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik besuchen. Allerdings behält sich die Fachschule in beiden Fällen die Prüfung vor, ob der dann erreichte Bildungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit erwarten lässt.

      Sollte Ihre Frage damit nicht zufriedenstellend beantwortet sein, wenden Sie sich bitte direkt an die oben angegebene Kontaktperson.

  • Anja sagt:

    Ich bin Kinderpflegerin und Kleinstkindpädagogin mit 15-jähriger Berufserfahrung in den Bereichen Jugendhilfe, Kindergarten und Hort sowie Mutter und Kind und werde jetzt in der Krippe arbeiten. Ich würde gerne die Ausbildung zur Erzieherin nachholen und wollte mal fragen, wie und wo das möglich ist, natürlich berufsbegleitend.

    • Moderator sagt:

      In Niedersachsen ist die berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin z.Z. nur am Diakonie-Colleg in Hannover möglich.

      • Alex sagt:

        Die Pestalozzistiftung Burgwedel bietet dieses Jahr zum ersten mal eine berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin an. Das Diakonie-Kolleg-Monopol hat ein Ende!

  • Anna sagt:

    Also ist das jetzt so, wenn man es nicht schafft, in die Fachschule Sozialpädagogik zu kommen, dann aber die 12. Klasse Fachoberschule Gesundheit und Soziales erfolgreich abschließt, man danach in die Fachschule aufgenommen wird?

    • Moderator sagt:

      Grundsätzlich ja, aber ohne Garantieanspruch! Tatsächlich behält sich die aufnehmende Fachschule vor, in jedem Einzelfall festzustellen, ob der erreichte Bildungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit in der Fachschule erwarten lässt (siehe oben Ausführungen unter “Aufnahmevoraussetzungen”). Konkret heißt das: Wer die Klasse 12 an der Fachoberschule nutzt, seine Noten zu verbessern, hat gute Chancen!

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