PFLEGE GESUNDHEIT SOZIALES HAUSWIRTSCHAFT

Reiseeindrücke von Michelle und Sara

Michelle und Sara stecken gerade in der Ausbildung zur Erzieherin. Gemeinsam absolvieren sie ihr Praktikum in einer Kindertagesstätte in Kuopio in Finnland.

Highlights der 1. Woche

Samstag 07.03.: Dieser Tag war unser Anreisetag. Zu unserer Überraschung sind wir um 12 Uhr in Helsinki gelandet, wobei uns auffiel, dass in Finnland eine Zeitverschiebung von einer Stunde zu Deutschland herrscht, das hatten wir beide tatsächlich glatt vergessen. Beim Landeanflug konnte man sehen, wie das Meer eingefroren war, das war ziemlich beeindruckend. Nach ein wenig Umorientierung am Flughafen haben wir dann herausgefunden, wo man Busse bucht, uns noch einen Snack zur Auftankung geholt und sind per FlixBus schließlich nach Kuopio gefahren. Das Buchen ging zum Glück recht leicht und auch auf der Fahrt gab es keine Probleme, außer Langeweile, aber die konnte man mit UNO und aus dem Fenster schauen super überbrücken. Dass Finnland zu 77 % aus Wald besteht, ließ sich dabei prima beobachten. Nach der fünfstündigen Fahrt haben wir unsere Koffer noch in die Wohnung geschleppt, welche zu unserem Glück nur 15 Minuten entfernt lag. Am Abend haben wir uns nochmal einen Tee gegönnt und unseren Balkon mit Blick auf die Kuopio Cathedral genossen.

Sonntag 08.03.: Heute sind wir spät aufgestanden – Schlaf von der gestrigen Reise musste nachgeholt werden. Danach ging es zur Mission Einkaufen: Wir haben uns eine Liste geschrieben und den Supermarkt geplündert. Zuvor haben wir herausgefunden, dass Supermärkte auch sonntags aufhaben, was uns das Besorgen von Essen sehr erleichtert hat. Ein paar Probleme gab es dennoch: Zum Beispiel war uns nicht klar, wie genau die Waage zum Gemüsewiegen funktioniert oder wie Sahne auf Finnisch heißt. Zum Glück war das Personal aber super nett, hat uns geholfen und nach ein wenig Orientierung hat Michelle auch verstanden, wie genau das mit dem Wiegen funktioniert. Nach ein paar Runden von Wohnung zum Supermarkt und zurück hatten wir alles beisammen. Nach der großen Einkaufsrunde war ich (Sara) auch noch in der lokalen Boulderhalle und bin damit einem meiner liebsten Hobbys nachgekommen. Zuvor haben wir mit Herrn Klingners Hilfe noch die App für den Bus heruntergeladen. Das funktioniert super einfach und ist ziemlich offen gestaltet (wenn man erstmal herausgefunden hat, wie man die App auf Englisch stellt).

Ich (Michelle) hatte hierbei jedoch größere Probleme, weil man für die Bezahlung entweder eine Visa- oder Kreditkarte benötigt, welche ich beide nicht habe. Das ließ sich am Ende aber noch lösen. In der Boulderhalle VOEMA angekommen, war ich (Sara) zuerst ein wenig verloren, weil das tatsächlich ganz ähnlich wie in Deutschland abläuft: Das Personal huscht überall herum und an der Theke steht kaum jemand. Glücklicherweise wurde ich jedoch entdeckt und bekam eine freundliche Einführung. Nach der Registrierung (natürlich digital) ging es auch schon los mit dem eigentlichen Bouldern. Die Routen waren super kreativ und ich werde bestimmt noch mehrmals vorbeischauen (cool war, dass das Grading-System gleich wie in Deutschland ist). Nach dem Klettern ging es zurück in die Wohnung zu Michelle. Wir haben endlich unsere Sauna ausprobiert (die war 1A mit Sternchen), danach haben wir uns noch Hühnchen-Curry gekocht und den restlichen Abend genossen.

Montag 09.03.: Montag war Verplanung pur. Wir durften die Schattenseiten von Erasmus kennenlernen, denn tatsächlich wussten wir nicht, wann wir wohin sollten und ob uns überhaupt jemand erwartet, weil wir bis dato keine Antwort von der für uns zuständigen Lehrerin hatten. In Rücksprache mit unseren Lehrern in Deutschland sind wir schließlich auf gut Glück zur Bushaltestelle gedackelt, um zum SAVON-College zu fahren. Genau dann trudelte die lang ersehnte Antwort auf unsere Mail ein, also ging es schließlich etwas später zum College. Um 11 Uhr kamen wir an, zwar am falschen Eingang, aber wir kamen an! Taru hat uns auch gefunden. Danach bekamen wir eine Tour durch das College, wobei schnell klar wurde: Finnische Schulen sind um einiges besser als unsere in Deutschland. Das College war völlig auf Schüler angepasst. Überall gab es Sitzmöglichkeiten und Lernräume, die für Schüler frei zugänglich waren. Auch ein Gym gab es, das gratis nutzbar war, sowie kostenloses Essen in der Cafeteria. Die Unterrichtsräume hatten verschiedene Stühle und Hocker, die man je nach Bedürfnis nutzen kann (es gibt sogar Hocker, die extra fürs Kippeln ausgelegt sind). Auch die Tische waren angepasst: Es gab welche mit einer dreiecksartigen Form (wenn man sie zusammenschiebt, ergeben sie einen runden Gruppentisch). Es war beeindruckend zu sehen, wie sehr der Schüler hier an erster Stelle steht, so wird z. B. auch vieles gestellt. Auch das Material ist viel umfassender: Es gibt z. B. einen Übungs-RTW, ganze nachgebildete Räume (Krankenzimmer, Zahnarztpraxis usw.) und Material zum Üben wie z. B. Lifter. Sogar sterile Räume gibt es, um z. B. Operationen zu erproben. Es war spannend zu sehen, wie man solche Dinge in Finnland lernt, da in unserer beider Erfahrung so etwas meist nur durch Praxis gelernt werden kann. Scheinbar geht es aber auch anders. Gerade von dem Leitsatz „sich am Schüler orientieren“ könnte Deutschland sich eine Scheibe abschneiden. Nach der Tour wurden dann zum Glück auch noch die letzten Fragen beantwortet. Wir fanden die Adresse der Kita heraus und erfuhren, wann wir dort sein sollten. Schließlich verabschiedeten wir uns von Taru und machten uns auf den Weg, alles zu besorgen, was wir für die Kita noch brauchten – allen voran die richtige Kleidung.

Heißer Tipp: Holt euch eure Schneekleidung direkt in Finnland, denn hier ist sie um einiges billiger und man bekommt wirklich das, was man an Schutz braucht. (Aber lange Unterwäsche holt euch am besten vorher, sonst wird’s kalt.) Aber einiges gilt es zu beachten, sonst endet ihr so wie ich (Michelle): Ich habe jetzt aus Versehen zwei statt einer Schneehose, weil ich mir zuerst die erstbeste gekauft habe und dann eine bessere gefunden habe, die ich direkt ebenfalls gekauft habe. Problem an beiden Hosen war: Sie waren im Sale, und man kann reduzierte Ware hier nicht zurückgeben – also dumm gelaufen. Nach der Nummer gab’s zur Aufheiterung erst mal einen Kakao, dann noch ein wenig Tortellini, und der ereignisreiche Tag endete schließlich mit einer Serie und Chips auf dem Sofa.

Dienstag 10.03.: Heute war unser erster Praxistag und wir sind gespannt aufgestanden. Gegen 8:20 Uhr mussten wir los, um rechtzeitig den Bus zum Kindergarten zu bekommen. Von der Bushaltestelle aus liefen wir noch etwa 10 Minuten zur Kita und hatten zunächst Schwierigkeiten, den Eingang zu finden. Schließlich trafen wir eine Erzieherin, die uns den Weg zeigte. Nach kurzem Trubel wurden wir von Mika (dem Leiter der Kita) empfangen und konnten wählen, in welcher Gruppe wir arbeiten möchten: Michelle bei den 3–4-Jährigen und Sara bei den 5–6-Jährigen. Zunächst blieben wir jedoch zusammen, denn es gab ein besonderes Ereignis: Feuerwehr und Krankenwagen waren vor Ort. Die Kinder durften alles anschauen und bekamen spielerisch die Aufgaben erklärt. Danach führten wir ein Gespräch mit unseren Mentorinnen und Taru, in dem wir über die Kita und unsere Arbeitszeiten informiert wurden. Anschließend gingen wir in unsere Gruppen zum Mittagessen, hier essen auch die Erzieher mit. Ein Unterschied zu Deutschland ist, dass alle Kinder danach für 1–2 Stunden schlafen. Währenddessen halfen wir beim Aufräumen. In unserer Pause wurden wir von zwei Kollegen zu einer Überraschung mitgenommen: Wir fuhren über einen zugefrorenen See und durften sogar selbst ein Stück fahren, ein echtes Highlight! Nach der Pause wachten die Kinder nach und nach auf, und es gab Nachtisch.

Michelle: Ich half zunächst beim Abbauen der Betten, danach gab es Nachtisch, den die Kinder meist mit Milch aßen. Anschließend war Freispiel (z. B. Puzzeln oder Uno), bei dem ich mitmachte. Besonders schön war ein selbst einstudierter Tanz aus Saras Gruppe. Insgesamt war mein erster Tag spannend, auch wenn die Sprachbarriere noch eine Herausforderung ist.

Sara: Nach dem Schlafen wurde ich sofort von den Kindern neugierig begrüßt. Gemeinsam schauten wir Bücher an, und sie brachten mir erste finnische Wörter bei, z. B. punainen (rot), sininen (blau), koira (Hund) und kissa (Katze). Später gab es sogar eine kleine „Disco“ mit Musik – zu meiner Überraschung liefen deutsche Schlager, um mich willkommen zu heißen. Am Nachmittag mussten wir schon wieder zurück zur Wohnung. Auf dem Weg kauften wir noch Handschuhe für unseren geplanten Waldbesuch am nächsten Tag. Abends backten wir Kekse für unsere Kollegen und kochten für uns selbst.

Mittwoch 11.03.: Heute gingen beide Gruppen in den Wald.

Sara: In meiner Gruppe teilten wir uns noch einmal auf, und ich ging mit einer Teilgruppe tiefer in den Wald. Auf dem Weg dorthin spielte Mika mit den Kindern ein Spiel ähnlich wie „Fischer, Fischer“, nur ohne Fangen. Im Wald angekommen, hielten wir an und hörten gemeinsam einen Vogelruf, den die Kinder tatsächlich als sinitiainen (Blaumeise) erkannten – sehr beeindruckend. Generell scheint Wissen über den Wald in Finnland zum Grundwissen zu gehören. Wir schauten uns Pflanzen an und entdeckten sogar Spuren und Kot eines Tieres. Nach einer Snackpause für die Kinder (für uns gab es Tee und Kaffee) folgte ein Kreis, bei dem die Sinne angesprochen wurden. Anschließend hatten die Kinder Freispiel, bevor wir zurück zur Kita gingen. Nach dem Mittagessen und dem Mittagsschlaf malten wir noch etwas, dann ging es auch schon nach Hause.

Michelle: Auch meine Gruppe ging in einen etwa 10 Minuten entfernten Wald. Nach einer Snackpause spielten die Kinder und ich baute mit einigen einen Schneemann. Danach wurde die Gruppe geteilt: Eine Hälfte lernte etwas über den Wald, die andere hatte eine Vorstellungsrunde mit mir. Zurück in der Kita wurden die nassen Sachen getrocknet, dann gab es Mittagessen und Mittagsschlaf. Währenddessen durfte ich bei der Planung für die nächste Woche dabei sein. Nach dem Schlafen gab es einen traditionellen Snack (eine Art Brot mit Milchreisfüllung, Butter und Wurst), den ich probierte. Im Freispiel hat mir ein vierjähriges Kind vorgelesen – das fand ich besonders spannend. Danach schaute ich mit den Kindern ein Bilderbuch an. Gegen 15 Uhr hatte ich Feierabend. Nach der Arbeit gingen wir noch kurz einkaufen und in ein Café auf Kakao und Kuchen. Anschließend putzten und kochten wir, bevor der Tag entspannt ausklang.

Donnerstag 12.03.: Wie immer sind wir mit dem Bus zum Kindergarten gefahren.

Michelle: Heute gab es bei mir einen Morgenkreis, in dem ein Buch vorgelesen wurde. Danach war Freispiel – die Kinder konnten drinnen bleiben oder rausgehen. Ich blieb drinnen und spielte mit den Kindern. Am Nachmittag wollten wir eigentlich rausgehen, aber da es stark geregnet hat, blieb es beim Freispiel drinnen. Insgesamt war heute nicht allzu viel los.

Sara: Bei mir gab es eine von den Erziehern gestaltete „Reise um die Welt“ als Vorbereitung für die nächste Woche. Mit Liedern, Geschichten und Tänzen wurde den Kindern die Welt nähergebracht. Danach war es schon Zeit fürs Essen, und der restliche Tag bestand aus Freispiel.

Nach Feierabend gingen wir noch einkaufen und ließen den restlichen Tag entspannt ausklingen.

Freitag 13.03.: Heute ging meine Gruppe (Michelle) nach dem Freispiel gegen 10 Uhr nach draußen, um Schnee mit Wasserfarben anzumalen. Das hat echt Spaß gemacht und sah am Ende auch richtig toll aus. Als wir wieder reingehen wollten, wurden alle Kinder mit einem Schlauch abgespritzt, weil sie voller Matsch waren. Danach kam alles in den Trockner, es gab Mittagessen und anschließend Mittagsschlaf. Der Nachmittag war wieder mit Freispiel und Rausgehen gefüllt.

In meiner Gruppe (Sara) bereiteten wir uns weiter auf die Themenwoche nächste Woche vor. Dafür gab es eine Basteleinheit, in der die Kinder ihren eigenen Reisepass gestalten konnten. Mich hat überrascht, dass bereits alle ihren eigenen Namen auf das Papier schreiben konnten. Die Reisepässe wurden anschließend eingesammelt, und der restliche Tag bestand wie üblich aus Freispiel. Den Tag ließen wir schließlich zu Hause mit lokalem Bier und einem Longdrink ausklingen.

Highlights der 2. Woche

Samstag 14.03.: Heute war zumindest am Vormittag ein ruhiger Tag für uns. Am Nachmittag hatten wir jedoch etwas ziemlich Spannendes vor: Wir besuchten ein Eishockeyspiel und sahen zu, wie das Heimteam aus Kuopio, KalPa, das gegnerische Team mit 6:3 besiegte. Das Spiel war tatsächlich super spannend. Von unserem Arbeitskollegen Eetu, den wir zufällig auch dort trafen, erfuhren wir, dass KalPa – was übrigens „Schwert“ bedeutet. Nach dem Spiel gingen wir noch essen, besuchten eine Karaoke-Bar und spielten Billard sowie Gesellschaftsspiele, die es in Finnland in fast jeder zweiten Bar gibt. Ziemlich k. o. fielen wir schließlich erst am frühen Sonntagmorgen in unsere Betten.

Sonntag 15.03.: Heute war ein fauler Tag, wir lagen lange im Bett. Danach ging ich (Michelle) mit einem Arbeitskollegen spazieren, weil er mir einen schönen Spot am See zum Picknicken zeigen wollte. Anschließend sind wir noch kurz durch die Stadt gelaufen und waren einkaufen. Danach kam ich zu Sara zurück, und wir gingen gemeinsam in die Sauna. Anschließend gab es ein typisches „faules“ Sonntagsessen und wir haben eine Serie geschaut. Während Michelle unterwegs war, habe ich (Sara) ein wenig gelesen und die Zeit allein genossen, bevor wir den Tag gemeinsam ausklingen ließen.

Montag 16.03.: Heute hatte meine (Michelle) Gruppe wieder einen kurzen Morgenkreis, danach wurde sie in Kleingruppen eingeteilt. Ein Teil ging nach draußen, der andere beschäftigte sich damit, wo Lebensmittel herkommen – dabei entstanden auch einige witzige Antworten. Die Kinder draußen konnten matschen, bis es wieder nach drinnen ging. Der Nachmittag war dann eher ruhig, mit Freispiel und dem Anziehen fürs Rausgehen.

In meiner Gruppe (Sara) ging es heute nach New York. Im Rahmen der „Um-die-Welt-Woche“ „besuchen“ die Kinder gemeinsam mit den Erziehern verschiedene Länder. Dafür sind wir lange spazieren gegangen, haben Sehenswürdigkeiten „besucht“ und waren im „Central Park“, einem Spielplatz in der Nähe. Danach ging es mit Freispiel weiter. Nach Feierabend haben wir noch ein paar Sachen eingekauft, ein wenig die Stadt erkundet und den Abend schließlich mit ein paar Getränken auf dem Sofa ausklingen lassen.

Dienstag 17.03.: Heute ging es bei mir (Sara) direkt Actionreich weiter kaum hatte ich die KiTa betreten wurde mir eröffnet: Es geht zur Bushalte stelle „Tokio“ besuchen. Mit einer Gruppe aus 14 Kindern marschierten ich sowie zwei weitere Erzieher also zum Bus, knappe 15 Minuten später waren wir auch schon in der Innenstadt, in der wir Rollenspielerisch so taten, als sei es Tokyo. Wir aßen schließlich Lappu (finnisches Gebäck) und tranken Wasser in der Kauphalli (Kaufhalle). Später spielten wir noch an einem Greifautomaten, der leider nichts freigeben wollte, pünktlich zum Essen waren wir zurück in der Kita. Gegen Nachmittag machte ich mein erstes Angebot mit den Kindern und reiste mit ihnen nach Deutschland, gemeinsam stellten wir Apfelschorle her und sangen Kinderlieder. Bei mir (Michelle) haben wir im Wald heute nach Anzeichen vom Frühling gesucht und dabei Vögel gehört. Wir waren dann kurz vor dem Mittagessen wieder da und der Nachmittag war ereignislos.

Mittwoch 18.03.: Am heutigen Tag ging es für mich (Sara) mit den Kindern zum Südpol, nicht weit entfernt von der Kita liegt ein See, der noch zugefroren war. Genau dort ging es heute hin. Spielerisch lernten die Kinder durch ein Angebot, welche Tiere dort leben und welche eher nicht. Der restliche Tag war erfüllt von Freispiel.

Donnerstag 19.03.: Heute war wieder der übliche wöchentliche Waldtag für meine Gruppe (Sara) -verknüpft mit der „um die Welt“ Woche ging es Heute ins Lappland, ein Ort in Finnland, wo viele Kinder bereits gewesen waren und daher Erfahrungsberichte mitbringen konnten. Heute ging es recht tief in den Wald, beeindruckend für mich war, wie gut die Kinder sich darin orientieren konnten, denn mir fehlte die Orientierung völlig. Auch hier lernten wir einiges über Lappland, zum Beispiel, dass die Rentiere, die ja Zugtiere sind, auch dort umherziehen, obwohl sie Besitzer haben. Diese Besitzer fangen sie im Sommer dann immer ein. Daraus gestaltete Mika dann ein Spiel. Die Kinder wurden markiert und 3 Erzieher inklusive mir mussten die eigenen „Rentiere“ einfangen. So wurde ich heute zum Rentierfarmer. Bei mir (Michelle) war heute Spielzeugtag in der Gruppe und alle konnten ihr Spielzeug vorstellen und etwas dazu sagen. Danach gingen wir raus spielen, wo ich mit ein paar Kindern dann Fangen gespielt habe, bis es wieder Mittagessen gab. Nachmittags gab es noch Freispiel und ich habe den Kindern beim Anziehen geholfen.

Freitag 20.03.: Diesen Freitag kam die „Around-the-World“ Woche bei meiner Gruppe zum Abschluss. (Sara) Dieser wurde groß im Park gefeiert für die Kinder wurden ein paar Stände mit Fahnen versehen, an denen es Snacks aus verschiedenen Ländern gab. Es gab auch Spiele, bei denen sie Sticker für ihre „Reise Pässe“ gewinnen konnten, um sie mit noch mehr Deko als dem bisherigen Stempeln zu versehen. Schließlich wurde im Park noch ordentlich gespielt, bevor es in Richtung Kita zurück ging. Heute ging es mit meiner (Michelle) Gruppe nach draußen. Zuerst gingen ich und eine Erzieherin mit 4 Kindern einkaufen. Danach haben wir den Rest der Gruppe im Park (Spielplatz getroffen). Da habe ich auch mit den Kindern Fußball gespielt. Zum Mittagessen waren wir wieder da und weil das Wetter schön war, sind wir direkt mit den Kindern raus gegangen. Nach der Arbeit wurden ich und Sara dann von einem Arbeitskollegen und seiner Freundin mitgenommen, um in einer Mall zu shoppen. Das war witzig.

Highlights der 3. Woche

Samstag 21.03.: Am Samstag ging es für uns ein wenig Früher aus dem Haus als den letzten, um eins machten wir uns auf den Weg ins Kumma das Kunstmuseum Kuopios, um uns dort die Gemälde und Skulpturen anzusehen. Wir stießen auf viel spannende Kunstgeschichte und beeindruckende Gemälde. Außerdem beschlossen wir einen Trend nachzumachen. So bekam Jeder von uns eine Farbe zugewiesen: Rot für Sara und Grün für Michelle, später verglichen wir die Ergebnisse. Besonders cool hier war, dass man als Museumsbesucher interaktiv begleitet und sogar zum Zeichnen animiert wurde. Ein Angebot, welches Ich (Sara) nur allzu gern wahrnahm. Nach unserem Ausflug sahen wir noch etwas fern, ehe wir beschlossen, essen zu gehen. Im Greasyspoon gab es ziemlich leckere Sandwiches sowie noch leckerere Cocktails. Nach diesem Abenteuerlichem Tag ging es etwas früher zu Bett als sonst.

Sonntag 22.03.: Sonntag ging es wieder ein wenig entspannter los. Nach einem Serienmarathon und einem Spaziergang von mir (Michelle) fragte uns ein Arbeitskollege, ob wir Lust auf Bingo hätten, ein Spiel, was in Bars hier auch bei jungen Leuten beliebt ist. Wir sagten zu, leider war das Glück nicht auf unserer Seite – Spaß hatten wir jedoch trotzdem und wollen definitiv unser Glück ein weiteres Mal versuchen. Aber für heute war es dann doch genug. Schließlich schoben wir uns noch eine Pizza in den Ofen und sagten wenig später gute Nacht.

Montag 23.03: Heute startet bei mir (Michelle) die Reisewoche. Zum Start durften die Kinder deswegen Reisebücher mitbringen, die sie hatten. Danach wurden sie in Kleingruppen eingeteilt und die Bücher wurden vorgelesen. Nachdem alle Gruppen dran waren, ging es raus bis zum Mittagessen. Das Mittagessen hat vielen nicht geschmeckt und wurde auch so von den Erziehern dokumentiert. Als alle Kinder geschlafen haben, habe ich für ein Kind eine Geburtstagkarte gebastelt. Nach dem Mittagsschlaf hat das Geburtstagskind dann Snacks verteilt und die Karte bekommen. Zuletzt habe ich dann noch eine Kissenhütte mit einem Kind gebaut und hatte dann schon Schluss. Bei mir (Sara) ging es heute wieder in den Wald, dort haben wir ein paar Spiele gespielt und Waldlieder gehört. Danach ging es auch schon zurück in die Kita, wo ich erfuhr, dass wir in dieser Woche ein Puppentheater mit den Kindern gestalten wollen. Nach der Arbeit ging es für uns noch eine Runde einkaufen und das wars auch schon.

Dienstag 24.03.: Der Vormittag lief bei mir (Sara) recht entspannt ab. Für das Theaterstück durften die Kinder heute selbstständig Figuren gestalten. Ich erfuhr zudem, dass die Kinder die Geschichte zum Theaterstück ebenfalls selbstständig schrieben. Nach dem Basteln ging der Tag mit viel Freispiel weiter.

Bei mir (Michelle) startete der Tag damit, dass wir in den Wald zum Picknicken gegangen sind. Nach dem Picknick haben die Kinder Hasenfell entdeckt, und wir sind mit ihnen auf einen Berg geklettert, um eine bessere Aussicht zu haben. Zum Mittagessen waren wir dann wieder pünktlich in der Kita, und der Nachmittag verlief wie immer. Nach der Kita waren wir noch mit einem Arbeitskollegen verabredet. Dort gestalteten wir mit Bügelperlen kleine Kunstwerke und spielten ein paar Brettspiele. Heute ging es für uns recht spät nach Hause.

Mittwoch 25.03.: Heute wäre bei mir (Sara) eigentlich Waldtag gewesen, allerdings regnete es stark, weshalb meine Gruppe heute darauf verzichtete. Stattdessen hatten wir ein Picknick drinnen und sahen uns über einen Beamer verschiedene Vogelarten an. Eine Erzieherin erzählte den Kindern auch Fakten über die Vögel – das war ziemlich interessant. Wie immer war der restliche Tag von Freispiel geprägt.

Für mich (Michelle) startete der Tag damit, dass ich mit den Kindern zu deutschen Kinderliedern getanzt habe. Das schien den Kindern wirklich Spaß zu machen. Wegen des Regens ging nur eine kleine Gruppe am Vormittag nach draußen, und der Rest hatte den ganzen Tag drinnen Freispiel. Nach der Arbeit machten wir noch einen Abstecher in die Stadt, um Postkarten zu besorgen, die wir anschließend in der Wohnung ausfüllten.

Donnerstag 26.03.: Bei mir (Sara) ging der Tag heute direkt spannend los: In meiner Gruppe wurden die älteren von den jüngeren Kindern getrennt. Ich blieb bei den älteren, dort machten wir Vorschulübungen, die die kognitiven Fähigkeiten stärken sollten. Dabei war es für mich interessant zu beobachten, dass die Frustrationstoleranz bei fast allen Kindern außergewöhnlich hoch war.

Mein (Michelle) Tag startete damit, dass die Hälfte der Kinder schon angezogen an der Tür stand. Heute ging es nämlich mit dem Bus ins Museum. Dort angekommen, waren Kinder gratis, und wir als Erzieher mussten auch nichts bezahlen – das war echt cool. Die Kinder konnten in einer Weltall-Ausstellung viel selbst erkunden, und diese war auch sehr interaktiv gestaltet.

Nach dem Museum machten wir einen kleinen Abstecher in den Supermarkt, um einen kleinen Snack und ein Fruchtpäckchen für die Kinder zu holen. Zum Mittagessen waren wir dann wieder pünktlich in der Kita, und am Nachmittag gingen wir auf das Außengelände. Nach unserem Tag in der Kita warfen wir schließlich noch unsere Postkarten ein und verbrachten den restlichen Tag gemütlich zu Hause.

Freitag 27.03.: Heute war es dann endlich so weit: In meiner Gruppe (Sara) wurde das Theaterstück aufgeführt. Die Kinder hatten sogar richtige Eintrittskarten, die durfte ich ihnen abreißen. Danach ging es auch schon ins provisorische Theater. Der Raum wurde abgedunkelt, Bänke und Stühle im Halbkreis aufgestellt, und dann führten drei Erzieher das Stück auf. Den Kindern schien es sehr zu gefallen. Ich habe leider nicht viel verstanden, aber die Erfahrung war trotzdem sehr schön. Der restliche Tag war wieder von Freispiel geprägt.

In meiner Gruppe (Michelle) gingen wir heute früh auf das Außengelände zum Freispiel, wo ich auch viel mit verschiedenen Kindern spielen konnte. Zum Mittagessen gingen wir wieder rein, und mein Highlight war, dass ein Kind mich so vermisst hat, dass es mich von meiner Pause abgeholt hat.

Weil nur noch wenige Kinder da waren, sind wir dann für den Nachmittagssnack in Saras Gruppe gegangen. Dort blieben wir, bis Sara und ich Feierabend hatten. Nach der Arbeit hatten wir vor, den Hockey-Day zu besuchen. Direkt in der Innenstadt wurde eine Eisbahn für Shows aufgebaut, und es gab richtig viele hockeybasierte Aktionen, die wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Nach dem Ausfüllen einer Aktionskarte konnte man sogar Preise gewinnen – leider gewannen wir beide jeweils nur ein Poster als Trostpreis. Der Abend hat sich dennoch gelohnt. Zurück in der Wohnung gab es für uns noch Abendessen, und danach ging es auch schon ins Bett.

Highlights der 4. Woche

Samstag 28.03.: Der Samstag war für uns ziemlich ereignisreich, denn heute war unser Spa-Day. Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir an und genossen dann für zwei Stunden eine Sauna, Whirlpools, eine Dampfsauna, Schwimmbecken sowie schließlich auch Eisbaden in einem See. Eine verrückte, aber sehr zu empfehlende Erfahrung – gerade mit dem Ausblick auf Eis und Tannen, den man in Finnland genießen kann.

Gegen Ende unseres Besuchs konnten wir noch einen wirklich schönen Sonnenuntergang betrachten. Schließlich brachen wir nach Hause auf, um uns noch einmal frisch zu machen. Danach aßen wir in einem mexikanischen Restaurant – das war ziemlich lecker und der perfekte Abschluss für unseren Selfcare-Day.

Sonntag 29.03.: Der Sonntag war unser Ruhetag, da wir die Tage zuvor doch recht viel Action hatten. Wir haben uns die Kill Bill-Filme angesehen, etwas gelesen bzw. gezeichnet und einfach unseren Tag genossen.

Montag 30.03.: In der Osterwoche begann meine (Sara) Gruppe schließlich auch damit, alles für Ostern vorzubereiten. Heute blieben wir nämlich drinnen und bastelten Osterdeko für unseren Gruppenraum. Der Rest des Tages bestand wie immer aus Freispiel.

Bei mir (Michelle) haben wir nach versteckten Osterhasen gesucht und sie immer wieder neu versteckt, während eine Kleingruppe Osterdeko gebastelt hat. Danach ging es nach draußen, und das war es eigentlich auch schon mit dem Außergewöhnlichen an diesem Tag.

Dienstag 31.03.: In meiner Gruppe (Sara) ging es heute mit den Osteraktivitäten weiter. Es ging in den Wald: Wir spazierten ein Weilchen und machten uns schließlich auf Eiersuche. Jedes Kind erhielt ein Schokoei. Im Wald sahen wir außerdem drei Rehe – eine Mutter mit zwei Jungtieren. Den Rest des Arbeitstages verbrachte ich mit ein paar Kindern bei einem Brettspiel.

Für meine (Michelle) halbe Gruppe ging es heute wieder ins Museum. Die Busfahrt und das Museum waren erneut kostenlos. Nach dem Museum gab es für jedes Kind einen Snack und ein Fruchtpäckchen – für uns Erzieher auch. Danach nahm der Tag wieder seinen gewohnten Verlauf: essen, schlafen und Freispiel.

Highlights der 5. Woche

Mittwoch 01.04.: In meiner Gruppe (Sara) war heute wieder der berüchtigte Waldtag. Von Mika lernten wir im Wald so einiges über Hasen; die Fakten berichtete der Erzieher spielerisch gestaltet, so hoppelten wir zwischendurch auch über den Waldboden. Auch über den Osterhasen wussten die Kinder so einiges zu erzählen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang ging es schließlich zurück in die Kita, und der Rest des Tages verlief recht unspektakulär im gewohnten Gang.

Bei mir (Michelle) haben wir mit den Kindern Osterdeko gebastelt, während dabei eine von mir erstellte deutsche Kinderlieder-Playlist lief. Zwischendurch haben die Kinder mit mir zu den Liedern getanzt, und dann war der Vormittag schon vorbei; der Nachmittag verlief relativ ereignislos. Nachmittags waren wir in einem Thriftshop und haben ein bisschen geshoppt. Das war’s für unseren Tag.

Donnerstag 02.04.: Der letzte Tag vor den Osterfeiertagen war in der Kita etwas ganz Besonderes – für die Kinder wie auch für uns –, da wir beide unseren Tag heute schon um sieben starteten, um uns einmal die Morgenroutine anzusehen. Zuerst waren wir noch gemeinsam im Flur, ehe wir uns gegen acht in unsere Gruppen trennten.

Bei mir (Sara) gab es dann auch schon Frühstück, wobei klar wurde: Dieser Tag war ein wenig besonders; es gab Veränderungen. So fiel der Morgenkreis zum Beispiel weg, und die Kinder in meiner Gruppe waren schon ziemlich aufgeregt. Schließlich wurden alle Gruppen zusammengerufen, und wir durften einem vorbereiteten Gottesdienst von zwei älteren Damen zuhören. Dazu gab es noch ein paar Lieder, die die Kinder begeistert mitsangen. Darauf folgte – ein wenig später als sonst – das Mittagessen, und der Tag nahm seinen gewohnten Lauf.

Bei mir (Michelle) hat es, wie gesagt, auch früher angefangen, und es gab zum Frühstück Cornflakes statt Porridge. Danach wurde ein bisschen gespielt und gebastelt, bis wir – wie Saras Gruppe – in den Flur gingen. Danach hatte mein Tag denselben Verlauf wie Saras. Nachmittags haben wir dann einfach entspannt.

Freitag 03.04: Heute hat unser Tag früh begonnen, weil uns ein Arbeitskollege mit zum Schwimmen genommen hat. Da haben wir sehr viel erlebt: Wir sind Bahnen geschwommen, haben Wasserjoggen gemacht, Wasserfitness ausprobiert, Ninja Warrior im Wasser ausprobiert und Michelle beigebracht, im Köpper vom Beckenrand zu springen. Es gab auch eine Osteraktion, bei der man kleine Stoffküken finden musste und dann einen Preis bekam. Wir fanden welche, sie waren aber so süß, dass wir sie behalten haben.

Nach dem Schwimmen waren wir All-you-can-eat-Pizza essen und danach wieder in der Wohnung. Abends sind wir dann noch mit demselben Arbeitskollegen und seinen Freunden in eine Bar gegangen und haben dort Karaoke gesungen.

Samstag 04.04: Heute sind wir in die Stadt gefahren, um ein bisschen zu shoppen. Sara hat dabei einiges ergattert, zum Beispiel ein paar Schallplatten und eine gethriftete Jeans. Danach haben wir uns in einem coolen Shop neue Ohrlöcher stechen lassen. Anschließend haben wir noch Kleinigkeiten eingekauft und sind nach Hause zurückgekehrt, wo wir den Abend mit einem entspannten Film ausklingen ließen.

Sonntag 05.04: Heute haben wir beide ein bisschen gekränkelt. Michelle war morgens kurz Brötchen einkaufen und in der Kathedrale gegenüber von uns. Danach haben wir Osterhasen gesucht, die wir uns gegenseitig gekauft und versteckt hatten, und den restlichen Tag haben wir entspannt.

Montag 06.04: Sara ging es heute leider immer noch nicht so gut, deswegen ließen wir den Tag langsam angehen. Nachmittags sind wir dann noch unseren letzten Wocheneinkauf machen gegangen. Danach haben wir einen Plan für den Rest der Woche gemacht – was wir alles erledigen müssen. Abends haben wir dann gegessen und Filme geschaut.

Dienstag 07.04: Heute ging es wieder los zur Arbeit. Bei mir (Michelle) waren heute nur 11 Kinder da, und im Schlafraum wurde eine Höhle aufgebaut. In dieser konnten die Kinder picknicken, statt wie normalerweise im Wald. Danach sind wir raus in den Park gegangen, wo die Kinder spielen konnten. Anschließend sind wir mit den Kindern kurz einkaufen gegangen und waren zum Mittagessen wieder zurück. Nachmittags waren wir dann wieder draußen.

Bei meiner Gruppe (Sara) ging es heute mal wieder in den Wald. Es gab ein kleines Angebot zum Thema „Ich-Gefühl“: Jedes Kind gestaltete ein Mini-Ich aus Naturmaterialien am Boden, und in einem anschließenden Angebot wurde der eigene Körper mit Stöckern nachgelegt. Der restliche Tag verlief wie üblich.

Nach der Arbeit besorgten wir noch Mitbringsel und genossen den Tagesabschluss in der Sauna.

Mittwoch 08.04: Wie immer am Mittwoch ging es für mich und meine Gruppe (Sara) in den Wald. Wir spielten dort ein paar Spiele. Eins, das mir im Kopf blieb, war ein Spiel, bei dem man ein Bärenlied sang und sich verstecken musste. Zum Mittagessen ging es wieder zurück in die Gruppe, und der Rest des Tages verlief weitgehend wie immer.

Bei mir (Michelle) wurde heute wieder eine Höhle gebaut, und die Kinder haben darin gespielt. Der Rest des Tages verlief ebenfalls wie gewohnt.

Nachmittags sind Sara und ich dann noch einmal in die Stadt gegangen und haben Souvenirs gekauft.

Donnerstag 09.04: In meiner Gruppe (Sara) gab es heute etwas ganz Besonderes, denn heute war Pyjama-Tag – so besuchte auch ich die Gruppe im Schlafanzug. Am Vormittag lümmelten sich schließlich alle in den Schlafraum, und wir sahen uns, mit Popcorn bepackt, eine Tierdoku an – das war wirklich schön. Nach der Doku ging es noch einmal kurz in den Park, ehe es dann Mittag gab. Heute durften wir netterweise etwas früher gehen. Das war praktisch für uns, denn wir mussten schließlich unsere Koffer packen.

Bei mir (Michelle) ging es heute mit Piratenflaggen in den Wald, wo Saras Gruppe sonst immer hingeht. Wir haben so getan, als wäre es eine Pirateninsel, und haben die Flaggen versteckt. Zurückbringen werden die Flaggen dann Saras Gruppe nächste Woche, wenn sie sie finden. Den Rest des Tages haben wir Koffer gepackt.

Freitag 10.04: Heute war der große Abschiedstag. Wir kamen ein wenig früher als sonst in die Kita. Nach dem Frühstück trafen wir uns schließlich und feierten alle gemeinsam mit Musik und Tanz gruppenübergreifend. Schließlich versammelten sich beide Gruppen in einem Sitzkreis, und wir konnten den Kindern noch die mitgebrachten Kekse geben – die kamen gut an.

Zu unserer Überraschung gab es für uns auch Geschenke: Für mich (Sara) gab es ein Bild mit den Kindern auf einer Karte, eine Kuopio-Tasse, ein selbstgemachtes Holz-Deko-Element und Schokolade mit dem Gruppentier, den Punatulkut – auf Deutsch Gimpel (eine Vogelart) – darauf. Ich (Michelle) habe ebenfalls finnische Schokolade, eine Karte, eine Kuopio-Tasse und einen Bügelperlen-Anhänger bekommen. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Zum Mittag trennten sich die Gruppen wieder, und schließlich mussten die Kinder ins Bett – was für uns hieß: Abschied nehmen. Nach vielen emotionalen Gruppen-Umarmungen wurden wir schließlich gehen gelassen. Wir werden die Kleinen auf jeden Fall vermissen, aber man freut sich dann doch auch wieder auf Zuhause.

Nach diesem emotionalen Abschied ging es in die Wohnung. Gerade jetzt treffen wir unsere letzten Vorbereitungen für die Heimreise, um um 17 Uhr in unseren Zug nach Helsinki zu steigen. Wir sagen offiziell Ade zu Finnland und zu diesem Bericht. Ich hoffe, ihr hattet Freude am Lesen.

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