PFLEGE GESUNDHEIT SOZIALES HAUSWIRTSCHAFT

Berufsfachschule Sozialpädagogik

Jetzt noch den Realschulabschluss machen und gleichzeitig ein interessantes Berufsfeld kennen lernen? Wenn Sie die Hauptschule mit einem Notenschnitt von 3 oder besser abgeschlossen haben, bringt Sie die Berufsfachschule Sozialpädagogik garantiert weiter. Während der allgemeinbildende Unterricht auf den Realschulabschluss vorbereitet, erwerben Sie in den praxisbezogenen Fächern und durch mehrwöchige Praktika in Kindertagesstätten erste berufliche Kompetenzen.

Mit dem Realschulabschluss steht man heute einfach besser da! Im Vordergrund der zweijährigen Ausbildung an der Berufsfachschule Sozialpädagogik steht deshalb die Erlangung dieses wichtigen Zeugnisses. Aber richtig interessant wird der Besuch dieser Schulform eben dadurch, dass man gleichzeitig ganz praktische Kompetenzen erwirbt, in diesem Fall sozialpädagogische. Wo man die braucht? Sozialpädagogische Kompetenzen werden überall dort benötigt, wo — außerhalb der Schule — mit Kindern und Jugendlichen erzieherisch-betreuend gearbeitet wird.

Wer dabei feststellt, dass einem diese Tätigkeitsbereiche nicht liegen, hat nach erfolgreichem Besuch der Berufsfachschule auf jeden Fall den Realschulabschluss in der Tasche. Die anderen, die sich einen sozialpädagogischen Beruf auch für die eigene Zukunft vorstellen können, können an der Herman-Nohl-Schule anschließend weitermachen.

Zum Beispiel gleich in der zweiten Klasse der Berufsfachschule Sozialassistenz mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik. Staatlich geprüfte Sozialassistenten arbeiten nach der Ausbildung etwa als Zweitkräfte in Kindertagesstätten oder auch anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendpflege. Oder sie lassen sich an der Fachschule Sozialpädagogik weiter zur Erzieherin bzw. zum Erzieher ausbilden.

Ein weiterer an der Herman-Nohl-Schule angebotener Bildungsweg, der den Realschulabschluss voraussetzt, ist der zur Heilerziehungspflege. Und außerdem ist da noch die Fachoberschule Gesundheit und Soziales, die innerhalb von zwei Jahren zur Fachhochschule führt.

Unterricht und praktische Ausbildung

Der Unterricht in der Berufsfachschule Sozialpädagogik umfasst folgende allgemeinbildende Fächer:

  • Deutsch / Kommunikation
  • Fremdsprache / Kommunikation
  • Mathematik
  • Politik
  • Sport
  • Religion

Der berufsbezogene Unterricht erfolgt in den Fächern:

  • Berufsrolle und –konzeption
  • Zielgruppenorientierte Arbeitsprozesse
  • Sozialpädagogische Beziehungsgestaltung
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit

Außerdem stehen noch optionale Lernangebote zur Wahl.

Während der zweijährigen Ausbildung sind zwei mehrwöchige Praktika in Kindertagesstätten abzuleisten. Die Praktika geben Ihnen die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum praktische Erfahrungen zu sammeln und sich selbst in Formen der Zusammenarbeit mit Kindern und auch in der Durchführung von verschiedenen Aktivitäten zu erproben.

Aufnahmevoraussetzungen

In die Berufsfachschule Sozialpädagogik kann aufgenommen werden, wer den Hauptschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von 3,0 nachweisen kann.

Kosten der Ausbildung

Als öffentliche Einrichtung erhebt die Herman-Nohl-Schule kein Schulgeld. Ggf. besteht im zweiten Schuljahr ein Unterhaltsförderungsanspruch nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

Anmeldung

Bewerbungen sind bis zum 28. Februar des jeweiligen Kalenderjahres an die Herman-Schule zu richten. Später eingehende Bewerbungen können nur im Rahmen noch freier Schulplätze berücksichtigt werden. Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach Eignung und Leistung.

Fügen Sie Ihrer formlosen Bewerbung folgende Unterlagen bei:

  • kurzes Bewerbungsschreiben mit Angabe des Berufswunsches
  • Anmeldeformular (auf Serviceseite als PDF-Datei herunterladen)
  • 1 Lichtbild
  • tabellarischer Lebenslauf
  • beglaubigte Kopien Ihrer Zeugnisse
Kontakt

Nadine Duda
Telefon: 05121/7680-32
Telefax: 05121/7680-66
E-Mail: Duda@Herman-Nohl-Schule.de