Die HNS in Japan
Seit Mitte März 2026 befindet sich eine Schüler-Lehrer-Reisegruppe in Japan – auf einer sogenannten Anbahnungsreise. Dort schauen sie sich potentielle Partnerschulen an, um eine mögliche Kooperation aufzubauen.

Warum Japan und was machen unsere Kollegen da eigentlich?
Im Rahmen eines Erasmus-Projekts befindet sich derzeit eine Reisegruppe unserer Schule an der Deutschen Schule in Yokohama (DSTY). Ziel dieser Anbahnungsreise ist es, eine mögliche Kooperation aufzubauen und zu prüfen, ob zukünftige Erasmus-Einsätze für unsere Schüler*innen im schulischen Bereich sowie in der zur Schule gehörenden Kindertagesstätte realisierbar sind.
Während des Aufenthalts erhalten die Teilnehmenden einen intensiven Einblick in die pädagogische Praxis vor Ort. Dazu gehört unter anderem die Hospitation in mehreren Kita-Gruppen, bei der der Alltag der Kinder sowie die pädagogische Arbeit unmittelbar erlebt und beobachtet werden können. Ergänzend finden fachliche Gespräche, beispielsweise mit einer Sprachförderlehrkraft, statt. Auch Einblicke in die Organisation des Nachmittagsbereichs tragen dazu bei, das Gesamtkonzept der Einrichtung besser zu verstehen. Besonders eindrücklich ist die Gestaltung der Räume, die gezielt darauf ausgerichtet ist, eine anregende Lern- und Entwicklungsumgebung für die Kinder zu schaffen.
Begleitet wird die Reise von den Lehrkräften Max Klingner und Stella Kersting. Max Klingner bringt sich darüber hinaus fachlich ein und führt vor Ort eine Fortbildung zum Thema Autismus durch. Dadurch entsteht ein gegenseitiger Austausch, von dem beide Seiten profitieren.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Reise ist die Perspektive der Lernenden. Die Auszubildenden Moritz und Sara aus der FSV2Abegleiten die Gruppe, um aus ihrer Sicht zu beurteilen, ob ein Erasmus-Aufenthalt in Yokohama für zukünftige Teilnehmerinnen sinnvoll und umsetzbar wäre.
Das Interesse der Deutschen Schule in Yokohama an einer Zusammenarbeit stellt für unsere Schule eine besondere Chance dar. Eine solche Kooperation eröffnet nicht nur neue fachliche Möglichkeiten, sondern fördert auch interkulturelles Lernen und erweitert den Horizont aller Beteiligten nachhaltig.
Reisebericht aus Japan
Ankommen in Yokohama
Wir sind nach einer langen Reise von Frankfurt über Shanghai gut in Yokohama angekommen. Die Reise war anstrengend, aber wir freuen uns sehr, jetzt hier zu sein. Heute starten wir unseren Besuch in der deutschen Kita und sind gespannt auf die ersten Eindrücke.


Besuch in der Kita „Edakita“ in Yokohama

Der Besuch der Edakita-Kita in Yokohama war sehr interessant und aufschlussreich. Wir haben erfahren, dass die Gruppen altershomogen organisiert sind und eine feste Tagesstruktur haben. In einem netten Gespräch sowie bei einem Rundgang durch die Einrichtung erhielten wir einen guten Einblick in den Alltag der Kinder und Erzieherinnen. Besonders spannend war es zu sehen, wie klar strukturiert der Tagesablauf ist und wie ruhig und organisiert die Atmosphäre wirkt.
Besuch der Deutschen Schule in Yokohama

Der Besuch der DSTY war ein spannender Teil unserer Anbahnungsreise. Wir hatten die Möglichkeit, einen Tag in den fünf Gruppen der Kita zu hospitieren und den Alltag hautnah mitzuerleben. Dabei konnten wir viele wertvolle Eindrücke sammeln und die pädagogische Arbeit direkt beobachten.
Besonders bereichernd waren die Gespräche mit der Sprachförderlehrkraft sowie Einblicke in die Organisation des Nachmittagsbereichs. Diese haben unseren Blick auf die pädagogische Arbeit erweitert. Beeindruckend war vor allem, mit wie viel Engagement und Sorgfalt die Räume für die Kinder gestaltet werden, um eine anregende Lern- und Entwicklungsumgebung zu schaffen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Reise war die Fortbildung von Herr Klingner zum Thema Autismus in der Kita. Diese bot zusätzliche fachliche Impulse und rundete unsere Erfahrungen in Yokohama sinnvoll ab.




