Reiseeindrücke unserer Schüler aus Paredes
In Portugal nehmen sechs Schülerinnen und Schüler der FHZ3 an einer europäischen Studienwoche teil, in der sie sich kreativ und gemeinsam mit Jugendlichen aus anderen Ländern mit gesellschaftlichen Fragen, Demokratie und Möglichkeiten des eigenen Handelns auseinandersetzen.
Highlights Tag 1
Der erste Tag startete früh – sehr früh. Um 3 Uhr morgens trafen wir uns als Vierergruppe in Hannover und machten uns auf den Weg nach Portugal. Über München ging es weiter nach Porto, mit ein paar Stunden Aufenthalt zum Warten, Kaffeetrinken und langsamen Ankommen.
Nach der Landung fuhren wir nach Paredes, checkten im Hotel ein und legten kurz die Koffer ab. Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht, denn auch wenn das Wetter eher grau und regnerisch war, wollten wir Porto trotzdem erleben.
Also ging es noch einmal los: ein Spaziergang über die Ponte Dom Luís I, ein Blick auf den Douro – auch bei schlechtem Wetter hat Porto seinen Charme. Zum Abschluss des Tages saßen wir beim Abendessen zusammen, müde von der Reise, aber froh, angekommen zu sein.
Ein ruhiger erster Tag mit vielen Wegen, wenig Sonne, aber guten Eindrücken – und ein schöner Start in unsere Zeit in Paredes.



Highlights Tag 2
Der zweite Tag in Paredes begann eher trüb, und schon bald zog der erste Regenschauer über uns hinweg. Doch auch die Sonne ließ sich am Vormittag kurz blicken und sorgte für einen Lichtblick.
Nach dem Start folgte ein Vortrag über Inklusion – und das gleich in fünf verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Portugiesisch). Anschließend wurden die verschiedenen Workshops vorgestellt, die uns zur Auswahl standen. Insgesamt gab es neun unterschiedliche Bereiche, darunter Bewegung, Nahrung, Kunst, Theater und Musik. Zwei davon konnten wir uns aussuchen.
Den Abend ließen wir entspannt ausklingen: mit einer kleinen Spielrunde, einer angenehmen Atmosphäre und vielen schönen Gesprächen, die den Tag perfekt abgerundet haben.





Highlights Tag 3
Der dritte Tag startete für uns routiniert mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor es motiviert zu den Workshops ging. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner wechselhaften Seite: Während der Morgen noch neblig, wolkig und verregnet war, blitzte zwischendurch immer wieder die warme Sonne hervor.
Im Fokus stand heute die praktische Arbeit in den Workshops. Gemeinsam mit Sanya nahm ich am Workshop zum Thema „Our Future, Our World?“ teil. Während die anderen Gruppen sich im KI-Workshop damit beschäftigten, Bilder von Barrieren und einer Welt ohne Hindernisse zu generieren, entwickelten wir unsere eigenen Visionen für die kommenden Jahre.
Nach einer stärkenden Pause mit Obst und Kaffee arbeiteten wir intensiv weiter, bis es schließlich Zeit für das Mittagessen war.
Abgerundet wurde der Tag durch ein gemütliches gemeinsames Abendessen. Für die perfekte Stimmung sorgte am Ende eine Gruppe, die den Abend mit Gitarrenmusik ausklingen ließ und so für einen besonders schönen Abschluss sorgte.


Highlights Tag 4
Der Mittwoch verlief aufgrund der Feier des Vortages eher schleppend, da alle noch sehr müde waren. Dennoch wurden die Workshops fortgesetzt. Den ersten Workshop beendeten wir an diesem Tag und wechselten anschließend die Gruppen. Durch die Feier am Vorabend kannten sich viele bereits untereinander, weshalb es kein Problem war, Kontakte zu knüpfen.
Am Nachmittag ging es zurück ins Hotel, was nach der kurzen Nacht allen sehr gut tat. Ab 15 Uhr bestand die Möglichkeit, mit einer Gruppe nach Porto zu fahren, diese wurde jedoch von den meisten nicht wahrgenommen. Den restlichen Tag verbrachte jeder in seinen eigenen Kleingruppen oder auf den Zimmern.
Highlights Tag 5
Heute ist bereits der letzte Tag unseres Workshops. Gemeinsam haben wir die Ergebnisse fertiggestellt, an denen wir bereits am Vortag gearbeitet hatten.
In meinem Workshop ging es um unsere unterschiedlichen Kulturen, insbesondere um unsere Ernährungskulturen. Als Ergebnis sollten wir ein Gericht entwickeln, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch gesund und nachhaltig ist.
In den Pausen wurden wir mit vielen portugiesischen Spezialitäten verwöhnt – teilweise gewöhnungsbedürftig, aber definitiv lecker.
Zwischendurch sorgten sogar die Telefonzellen hier für Verwunderung, etwas, das man bei uns kaum noch kennt.
Im Austausch mit anderen Teilnehmenden wurde deutlich, dass Inklusion hier kaum thematisiert wird – nicht, weil sie unwichtig ist, sondern weil sie ganz selbstverständlich gelebt wird. Sie läuft einfach. Jeder ist Teil der Gesellschaft, genauso wie er ist.
Nach dem Workshop ging es mit Uber direkt nach Porto. Die beeindruckende Architektur der Stadt hat uns begeistert, und natürlich durften Souvenirs für unsere Familien nicht fehlen.
Zurück im Hotel ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Dinner ausklingen – mit gutem Essen, vielen Gesprächen und Tanz bis spät in die Nacht.
Ein rundum gelungener und unvergesslicher Abschluss!






Highlights Tag 6
Der sechste Tag begann mit einem längeren Ausschlafen, da wir erst um 9:30 Uhr losmussten. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus zu den ANDDI Winter Games. Die Gruppe wurde dabei aufgeteilt: Eine Gruppe besuchte ein inklusives Handballturnier in der Halle, die andere ein Schwimmturnier in der Schwimmhalle. In der Mitte der Zeit wurde gewechselt, sodass wir beides miterleben konnten.
Das Wetter war dabei ausnahmsweise einmal mehr sonnig als regnerisch, was eine erfrischende Abwechslung darstellte. Danach fuhren wir zurück zur Workshop-Halle, um gemeinsam Mittag zu essen. Im Anschluss wurden die Ergebnisse der Workshops präsentiert und unsere Zertifikate ausgehändigt.
Daraufhin gab es zunächst eine Pause. Wir ruhten uns aus, waren noch einmal unterwegs und bereiteten uns bereits auf den morgigen Flug vor.
Der Abend war damit jedoch noch nicht vorbei, denn um 22 Uhr gab es ein Jazzkonzert von Cais Sodré Funk. Dabei konnte man noch einmal entspannt feiern und die Woche perfekt ausklingen lassen. Die Musik war sehr gut, die Stimmung bei uns sogar noch besser. Wir haben getanzt, mitgesungen (wenn es ging) und durften sogar gemeinsam mit der Band und den Sängerinnen und Sängern auf der Bühne tanzen, mitspielen und singen.
Alles in allem war es der perfekte Abschluss für eine gelungene Woche mit viel Spaß, neuen Ideen und unglaublich vielen Eindrücken und Erlebnissen.







