PFLEGE GESUNDHEIT SOZIALES HAUSWIRTSCHAFT

Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales

› Schwerpunkt Sozialpädagogik
Schwerpunkt Gesundheit-Pflege
Das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales führt innerhalb von drei Jahren zum Abitur. Die Schüler können zwischen den Schwerpunkten Sozialpädagogik und Gesundheit-Pflege wählen. Für junge Leute mit entsprechenden Interessen stellt diese Schulform eine attraktive Alternative zum traditionellen Gymnasium dar.

Wie die gymnasiale Oberstufe an allgemeinbildenden Schulen führen Berufliche Gymnasien zur allgemeinen Hochschulreife, also zu einem vollwertigen Abitur. Dabei umfasst die Oberstufe auch an Beruflichen Gymnasien die Klassen 11 bis 13.

Häufigstes Motiv für den Besuch eines Beruflichen Gymnasiums ist, dass der Unterricht hier einen klaren Bezug zu beruflichen Praxisfeldern aufweist. Am Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales stellen sich die Profile so dar: Den Schwerpunkt Sozialpädagogik kennzeichnen pädagogische und psychologische Themen, den Schwerpunkt Gesundheit-Pflege medizinische und pflegewissenschaftliche. Das jeweilige Profilfach Pädagogik-Psychologie bzw. Gesundheit-Pflege wird mit vier Wochenstunden von echten Profis unterrichtet: beste Voraussetzungen für ein Studium in entsprechenden Bereichen!

Unterricht

Der Unterricht findet montags bis freitags statt, überwiegend im Gebäude der Außenstelle (Adresse: Münchewiese 14). Berufliche Gymnasien umfassen die Jahrgangsstufen 11 bis 13. Die Klasse 13 schließt mit der Abiturprüfung ab.

Die Schwerpunktbildung im Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales erfolgt, indem neben den allgemein bildenden Fächern des sprachlichen, des gesellschaftswissenschaftlichen und des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereiches die Fächer Pädagogik-Psychologie bzw. Gesundheit-Pflege, Informationsverarbeitung sowie Betriebs- und Volkswirtschaft unterrichtet werden. Für Schüler, die eine zweite Fremdsprache erlernen müssen oder wollen, wird Spanisch angeboten.

In der Jahrgangsstufe 11 (Einführungsphase) findet der Unterricht im Klassenverband statt. Sie bereitet auf die Qualifikationsphase vor und vermittelt erste Einblicke in die Schwerpunktfächer. Schüler mit Nachholbedarf in den Fächern Englisch oder Mathematik können kostengünstig unterrichtsbegleitende Hilfen in Anspruch nehmen. Die Jahrgangsstufen 12 und 13 (Qualifikationsphase) gliedern sich in Halbjahre.

Der Unterricht im Profilfach Pädagogik-Psychologie bzw. Gesundheit-Pflege und zwei weiteren Fächern (Deutsch, Englisch oder Mathematik) erfolgt auf erhöhtem Anforderungsniveau. Zwei weitere Prüfungsfächer werden mit grundlegenden Anforderungen unterrichtet. In einem Schulhalbjahr der Qualifikationsphase ist eine Projektarbeit anzufertigen, die Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten vermittelt. Abiturprüfungsfächer sind Pädagogik-Psychologie bzw. Gesundheit-Pflege und eine Kombination aus den Fächern Deutsch, Englisch, Spanisch, Mathematik, Betriebs- und Volkswirtschaft, Informationsverarbeitung, Biologie und Religion. Im ersten bis vierten Prüfungsfach findet eine schriftliche Prüfung statt, im fünften eine mündliche.

Aufnahmevoraussetzungen

In das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales kann aufgenommen werden, wer den Erweiterten Sekundarabschluss I oder die Versetzung in eine gymnasiale Oberstufe nachweist und Englisch als erste Pflichtfremdsprache erlernt hat.

Kosten

Der Besuch des Beruflichen Gymnasiums ist schulgeldfrei. Bei Eintritt in die Klasse 11 können ab Schuljahr 2018/19 die Lehrbücher gegen eine geringe Leihgebühr ausgeliehen werden. In einzelnen Fächern fallen Kopierkosten an. Bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen ist eine BAföG-Förderung möglich.

Abschluss und Perspektiven

Nach erfolgreichem Besuch des Beruflichen Gymnasiums — in der Regel dreijährig — wird mit Bestehen der Abiturprüfung die allgemeine Hochschulreife zuerkannt, also die Berechtigung an Hochschulen und Universitäten zu studieren. Die Fachhochschulreife wird erworben durch den Nachweis von bestimmten Leistungen im Schuljahrgang 12 plus einem einjährigen Praktikum oder einer danach abgeschlossenen Berufsausbildung.

Ihre besonderen Kenntnisvorsprünge können Absolventen des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales beweisen, wenn sie ein ihrer Schwerpunktsetzung entsprechendes Studium wählen:

  • bei Schwerpunkt Sozialpädagogik: z.B. Psychologie, Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Lehramt, Sozialarbeit/-pädagogik, Sozialwissenschaft u.a.
  • bei Schwerpunkt Gesundheit-Pflege: z.B. Medizin, Pharmazie, Pflege- und Gesundheitswissenschaften u.a.
  • Weitere Informationen zu Studienmöglichkeiten an Hochschulen auf www.Studienwahl.de.
Anmeldung

Da die Schulplätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung, spätestens aber zum 28./29. Februar eines Jahres. Der schriftlichen Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Anmeldeformular (auf Serviceseite als PDF-Datei herunterladen)
  • tabellarischer Lebenslauf
  • 1 Lichtbild
  • im Original:
    Nachweis über den Erweiterten Sekundarabschluss I. (Wichtig: Die Zeit zwischen dem Erwerb des Abschlusses und dem Eintritt in die Herman-Nohl-Schule muss lückenlos belegt werden).
  • als beglaubigte Kopien:
    Nachweis, dass Englisch die erste Pflichtfremdsprache ist (Zeugniskopien der fünften Klasse);
    Nachweis über die bisherige Lerndauer in der 2. Fremdsprache als Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlsprache (Zeugniskopien der Klassen 7 bis 10 oder eine Bescheinigung der Schule bzw. eine Erklärung, dass bisher keine 2. Fremdsprache erlernt wurde).
Kontakt

Christine Bödecker
Telefon: 05121/7680-0 bzw. 05121/206398-12
Telefax: 05121/7680-66
E-Mail: Boedecker@Herman-Nohl-Schule.de